So., 12. Mai 2013, 11.00-17.00
Internationaler Museumstag
 
Wir machen mit! Unser Programm:

12.00, 14.00 und 16.00: Führung hinauf in den sonst unzugänglichen ältesten Dachstuhl Münchens im Alten Hof.

13.00, 15.00: Führung in die Ausstellung Münchner Kaiserburg im gotischen Gewölbesaal des Alten Hofes, erste Residenz der Wittelsbacher in München.

Anmeldung (über Email oder Tel.: 089-210140-50) & Start im Infopoint (begrenzte Teilnehmerzahl auf 25 Pers.)
Dauer der Führungen je ca. 1 Stunde.


Das komplette (bundesweite) Programm finden Sie auf der Webseite des Internationalen Museumstages, der erstmalig die sozialen Netzwerke nutzt: Tipps für tolle Aktionen werden auf Facebook gegeben und ein erster bundesweiten Tweetup verbindet twitternde Museen und ihre Besucher unter #imt13!

 
 
05.03.-20.04.2013
Komm ins KIBALA das neue Kinderbahnland im DB Museum Nürnberg - mit exklusiver "Haltestelle" im Infopoint
 
Kinder im Museum? Ja bitte! Das KIBALA, das im Januar eröffnet wurde, ist die neue Attraktion im DB Museum Nürnberg. Auf 1.000 Quadratmetern Fläche heißt es staunen, spielen und entdecken: Viele interaktive Spielmöglichkeiten, Modellanlagen, Fahrsimulatoren und sogar eine Miniaturbahn zum Mitfahren stehen für die kleinen Besucher von drei bis zwölf Jahren bereit. Um den Bereich möglichst kindgerecht zu gestalten, wurde an der Planung ein eigens gegründeter Kinderbeirat beteiligt.

Im Infopoint ist eine exklusive "Haltestelle" auf dem Weg ins KIBALA entstanden: eine der medialen Spielstationen ist bei uns aufgebaut, bei der man Weichen für einen Zug so umstellen muss, dass er die richtigen Bahnhöfe ansteuert oder eine Lok aus ihren Einzelteilen zusammmen bauen kann. Außerdem ist ein bemerkenswertes Exponat zu sehen: die inzwischen einhundertjährige Spieleisenbahn eines Kindes.

DB Museum
Lessingstr. 6
90443 Nürnberg

Di.-Fr. 9.00-17.00,
Sa., So. und Feiert. 10.00-18.00

www.dbmuseum.de

 
 
22.01.-02.03.2012
Von der Sammlung Riese zu Dokoupil - 2013 im Kunstforum Regensburg
 
Das Kunstforum Ostdeutsche Galerie verfolgt die kunstwissenschaftliche Auseinandersetzung mit ehemals deutschen Kulturräumen und präsentiert Künstlerpositionen aus Mittelost- und Südosteuropa von der Romantik bis zur Gegenwart.
Im Infopoint spannen nun farbkräftige Fahnen den Bogen der Regensburger Ausstellungen 2013 bis in den August hinein. Die Ausstellung „Dialog über Grenzen. Die Sammlung Riese“ zeigt ab Februar Werke der konzeptuellen und konstruktiven Kunst sowie der Op-Art der 1960er und 1970er Jahre, des Informel (1950er) und der neuen Figuration. Rund 300 Gemälde, Plastiken und Papierarbeiten bilden eine repräsentative Auswahl der Sammlung, die Hans-Peter Riese während seiner Tätigkeit als Korrespondent für die FAZ und ARD u. a. in Prag, Bonn, Moskau und Washington zusammengetragen hat.
Dann folgt im Juni der Corinth-Preisträger 2012: Jiri Georg Dokoupil, studierte von 1976 bis 1978 Kunst in Köln, Frankfurt/Main und in New York. Mit seiner stark expressiv-figürlichen Malerei Anfang der 1980er Jahre zählte er zu den "Neuen Wilden". Seine Kunst ist dem Experimentieren mit unterschiedlichen Materialien wie Kerzenruß, Seifenblasen, Muttermilch oder eingefärbten Autoreifen gewidmet, er entwickelte über 100 verschiedene "Herstellungsmethoden".


Nur noch bis Feb. 2013 sind zu sehen:
  • Zwischen Japan und Amerika. Emil Orlik – Ein Künstler der Jahrhundertwende (bis 03.02.)
  • Schaufenster 3 - Rhythmus und Struktur. Mappenwerke aus der Michaela-Riese-Stiftung (bis 24.02.)
Die Vorschau 2013 kündigt folgende Ausstellungen an:
  • Dialog über Grenzen. Die Sammlung Riese (17.02.-12.05.)
  • Schaufenster 4 – Die Kaltnadel. Expressivität der Linie (21.03.-23.06.)
  • Dokoupil. Lovis Corinth-Preisträger 2012 (02.06.-04.08.)
  • Käthe Kollwitz. Akt im Fokus (25.08.-03.11.)
Kunstforum Ostdeutsche Galerie
Dr.-Johann-Maier-Str. 5
93049 Regensburg
Tel. 0941/29714-0
info@kog-regensburg.de
www.kunstforum.net

Geöffnet:
Di.-So. 10.00-17.00,
Do. 10.00-20.00

Bild (Ausschnitt im Hintergrund): Jirí Georg Dokoupil, First Eruption Bouquet, 2010; Acryl und Seifenblasen auf Leinwand; Courtesy Galerie Karl Pfefferle, München © VG Bild-Kunst, Bonn 2012
Bild (Ausschnitt im Vordergrund): Grisha Bruskin, On the Edge, 2008, Gips © Grisha Bruskin

 
 
27.11.2012-19.01.2013
Bernstein - Der Stoff, aus dem Preziosen sind. Das Kulturzentrum Ostpreußen im Schloss Ellingen zu Gast im Infopoint.
 
Bernstein hat von alters her das besondere Interesse der Menschen auf sich gezogen. Dies zeigt sich durch die mythologische Deutung seiner Entstehung als “Tränen der Götter”. In der Adventszeit leuchtet der warme Glanz dieses leicht zu schnitzenden versteinerten Harzes als Naturstein, in Form von pollierten Bernsteinketten und kunstvollen Tierplastiken in einen kleinen, aber feinen Ausstellung für unsere Besucher, die auch gefordert sind - denn:

Wer das Gewicht eines ausgestellten Bernsteins richtig errät, der kann Königsberger Marzipan gewinnen! Warum ausgerechnet eine Königsberger Spezialität?

Die Bernsteine entstammen der Sammlung des Kulturzentrums Ostpreußen, das im Westflügel des barocken Deutschordensschlosses in Ellingen (Mfr.) einmalige Ausstellungsstücke rund um das Land zwischen Memel und Weichsel zeigt: Bernsteinkabinett, Königsberger Bürgerzimmer, Ostpreußen im Kartenbild, historische Jagdwaffen oder die Geschichte der Salzburger Exulanten sind nur einige Themen, die in der Ellinger Dauerausstellung vorgestellt werden.


Mehr Informationen zum Kulturzentrum Ostpreußen.

 
 
bis 15. Januar 2013
Das Bernstein-Gewinnspiel
 
Geben Sie einen Tipp ab wieviel diese drei Naturbernsteine zusammen wiegen!

Als kleine Hilfestellung haben wir ein Metermaß daneben gelegt und "zum Anbeissen" ein Königsberger Marzipan-Pralinchen, wie sie den glücklichen Gewinnern winken...

Die Teilnehmer (über 18-Jährige oder Jüngere mit dem Einverständins eines Erziehungsberechtigten), die dem richtigen Ergebnis am Nächsten sind, werden mit Marzipan oder auch Ostpreußischen Bärenfang (einem goldgelben Honig-Liqueur!) prämiert.

Einsendeschluss ist der 15.01.2013 bitte mit Angebe des Namens, der Adresse, E-Mail-Adresse oder auch der Telefonnummer und des Alters.

Mitmachen per Postkarte:
Kulturzenztrum Ostpreußen
Postfach 17
91792 Ellingen

Mitmachen per Mail.
Mitmachen über Facebook.

 
 
Sa, 01.12.2012, 14.30-15.30h
Paula und die geheimnisvolle Miss Bloom - Abenteuer in Münchner Museen. Autorenlesung und Signierstunde.
 
Am ersten Adventswochenden wartet im Alten Hof eine Überraschung auf alle Kinder: ihr werdet von hier aus auf eine Lesereise entführt! Treffpunkt ist im mittelalterlichen Alten Hof und ihr braucht nichts mitzubringen außer: Neugier und Aufmerksamkeit.

Denn eine geheimnisvolle Botschaft und der schwarze Kater Montgomery, den Paula aus einer verzwickten Lage befreit, scheinen zunächst nichts miteinander zu tun zu haben. Doch dann trifft Paula Miss Bloom, die inmitten von Fragen lebt. Miss Bloom hat die Fragekrankheit und nur Paula und ihr Freund Luca können ihr helfen! Die Münchner Museen bilden den Hintergrund einer aufregenden Jagd nach Antworten und Paula und Luca erleben eine abenteuerliche Zeitreise durch eine faszinierende Welt - mehr wird noch nicht verraten...

Die Autorin Diana Hillebrand liest im Infopoint öffentlich für neugierige Kinder und Familien aus ihrem neuen Kinderbuch vor (Volk Verlag).

TIPP: Wer zuvor oder danach die Illustrationen von Stefanie Duckstein im Original sehen möchte, der gehe vom Alten Hof durchs Tal ins Valentin Musäum (Isator) zur Ausstellung "Paulas Abenteuer im Musäum - Eine Entdeckungsreise durch die Münchner Museen" (8.11.12-29.01.13)!

 
 
Sa, 08.12.2012, 10.30-11.30 Uhr
Der historische Dachstuhl des Alten Hofes - Führung mit Ludwig Popp
 
Der Alte Hof, erste Residenz der Wittelsbacher in München, ist Teil des mittelalterlichen Stadtkerns und verbindet in seiner vierflügeligen Anlage historische und moderne Bauten. Der Holzdachstuhl von Burg- & Zwingerstock geht ins Jahr 1426 zurück. Damit handelt es sich um den ältesten Dachstuhl Münchens überhaupt, der wie durch ein Wunder den Zerstörungen des 2. Weltkrieges mitten in der Altstadt Stand gehalten hat.

ACHTUNG: Bitte festes Schuhwerk und bei winterlichen Temperaturen warme Kleidung vorsehen! Treffpunkt und pünktlicher Start im Infopoint Museen & Schlösser in Bayern.

Max. 25 Personen pro Führung, um Anmeldung wird gebeten unter Tel: 089/210 140-50 oder infopoint@museen-in-bayern.de

 
 
SA, 20.10.2012, 19-24h
Vorhang auf für die Lange Nacht der Münchner Museen mit "Nordhalben dem SpitzenOrt am grünen Band" im Infopoint
 
Inmitten der Langen Nacht gibt es winzige Details zu entdecken, kostbare, kleinteilige Spitze in vielen Formen, Materialien und Anwendungen – alles auch zum Anfassen!

Wie genau die Spitze hergestellt wird, welche unterschiedlichen Muster es gibt, von wem sie wo erfunden wurden und vieles mehr erzählen die Fachfrauen des Handwerks aus der Internationalen Spitzenssammlung Nordhalben zur Langen Nacht der Münchner Museen. Das alles bleibt keine Theorie – wir laden ein zur Praxis: an den Klöppelkissen wird gearbeitet, einige Muster sind im Ansatz geklöppelt und die Besucher dürfen selbst Hand anlegen und probieren.

Im Bild sind Brautspitzen der Olga-Maria Reichsfreiin von Welczeck, verheiratet am 22. Juni 1897 mit Karl Graf Strachwitz, zu sehen. Für die Applikationsspitze wurde die Klöppelspitze auf maschinell hergestelltem Tüll aufgenäht.

Das komplette Programm der Langen Nacht der Münchner Museen finden Sie unter www.muenchner.de/museumsnacht.

 
 
10.10.-24.11.2012
Nordhalben der SpitzenOrt am grünen Band
 
...ist mit einem feinen Vorgeschmack auf das Richard Wagner Jubiläum 2013 zu Gast im Infopoint:

Wer auf den 200. Geburtstag Richard Wagners einstimmen möchte, der findet in einer Brüsseler Spitze aus dem oberfränkischen Nordhalben das Präsent, das der Komponist seiner Frau Cosima 1881 an Weihnachten überreichte. Ganze 4 ½ Meter Brüsseler Duchesse waren es, die nun zum reichen Fundus der Internationalen Spitzensammlung der Klöppelschule Nordhalben gehören und im Infopoint neben anderen historischen und modernen Spitzen ausgestellt sind.

Die Sammlung selbst umfasst mehr als 400 Exponate aus aller Welt – vom Spätbarock bis in die Gegenwart – auf Grund ihrer Einzigartigkeit wurde sie im Wettbewerb „Europa-Preis für das Museum des Jahres“ 1989 ausgezeichnet. Durch die Kombination von Museum und die Möglichkeit das alte Kunsthandwerk Klöppeln vor Ort zu erlernen, wird die Tradition lebendig gehalten. Eine Besonderheit der Nordhalbener Spitze ist ihre Farbenvielfalt.

Internationale Spitzensammlung
Klöppelschule 4
96365 Nordhalben
Di.-Fr. 10.00-12.00 u. 13.00-16.00,
Sa., So. u. Feiert. 13.00-16.00 u. n. Vereinb.

Mehr Informationen zum Museum.

 
 
31.08.-06.10.2012
Ritter, Recken, edle Frauen – Burg Prunn und das Nibelungenlied
 
Steil ragt die Burg Prunn auf einem Kalksteinfelsen 70 Meter über dem Altmühltal auf. Die Herren von Prunn sind seit 1037 urkundlich erwähnt. Bis ins 16. Jahrhundert herrschten hier die mächtigen Adelsfamilien der Laaber und Fraunberger.

Die Ausstellung "Ritter, Recken, edle Frauen – Burg Prunn und das Nibelungenlied" macht die faszinierende Geschichte des Mittelalters in einer der schönsten Burganlagen Deutschlands erlebbar. Die Burg Prunn ist Fundort des sogenannten „Prunner Codex“. Jener überliefert in mittelhochdeutscher Sprache das berühmte Nibelungenlied. Der Ausstellungsrundgang verbindet die Geschichte der Burg und ihrer Bewohner mit den unterschiedlichen Facetten des Nibelungenliedes. So erfahren die Besucher Spannendes zu den Themen: Jagd, Kleidung, Recht, Turnierwesen und Festlichkeiten.

Im Infopoint ist neben den Bildfahnen zur Ausstellung und dem historischen Gästebuch der Burg Prunn auch der Abguss eines beeindruckenden Wasserspeiers zu sehen.

Burg Prunn
93339 Riedenburg
Tel. 09442/3323

Geöffnet
April-Okt. tägl. 9.00-18.00,
Nov.-März Di.-So. 10.00-16.00

Besichtigung nur mit Führung - während der Sonderausstellung "Ritter, Recken, edle Frauen" (31.05.-30.09.12) halbstündlich, sonst stündlich.

www.burg.prunn.de

 
 
17.07.-29.08.2012
Das Freilichtmuseum Glentleiten zu Gast im Infopoint
 
Das oberhalb des Kochelsees gelegene Freilichtmuseum Glentleiten ermöglicht auf anschauliche Weise Einblicke in den ländlichen Alltag der Menschen Oberbayerns, in ihre Baukultur, Lebens- und Arbeitswelt.
Im größten Freilichtmuseum Südbayerns sind über 60 originale Gebäude wieder aufgebaut – vom Bauernhof über Mühlen, Kornkästen und Werkstätten bis hin zu Almen, Kohlenmeiler und Forsthütte.
Im Infopoint sind vorab Gegenstände eines Zuhauses aus Rottach-Egern zu sehen, das am 15. September eröffnet wird und auf eine über 500-jährige Geschichte zurückblickt. So verweisen die Initialen „ii“ auf den Seilhölzern auf Joseph Jaud, einen früheren Bewohner des Fischerweber-Anwesens. Allerdings führten von 1793 bis 1956 fünf verschiedene männliche Hofbesitzer in Folge diesen Namen und ein jeder hatte sicher auch Heu zu transportieren, das er mit solchen Hölzern fixierte...

Aktuell auf der Glentleiten

So. 22. Juli: Traktorentag
2.-8. August: Köhlerwoche
bis 11. November: Sonderausstellung "Landlerisch - eine Ausstellung in acht Takten"

...sowie zahlreiche weitere Aktionen u.a. mit Schablonier- und Kräuterkursen für Kinder und Familien.

Mehr Informationen unter www.glentleiten.de

Freilichtmuseum Glentleiten
An der Glentleiten 4
82439 Großweil
Geöffnet: tägl. 9.00-18.00

Der Infopoint hat anlässlich dieser Präsentation seinen Flyer zu den "Freilichtmuseen in Bayern" aktualisiert (siehe PDF unten).

Präsentation hier als PDF runterladen
 
 
Sa/So, 16./17.06. 2012, 11-18 Uhr
Feuer auf der Isar. Das Kinder- und Familienprogramm zum Stadtgründungsfest im Alten Hof
 
Das ganze Wochenende über wird im Alten Hof, der ersten Residenz der Wittelsbacher in München, Stadtgeschichte lebendig:

In diesem Jahr geht es gar um die Rettung der Eigenständigkeit Bayerns! Dazu gibt es wieder einen Kriminalfall zu lösen: „DER GERAUBTE KÖNIGSBRIEF“, gerichtet an König Friedrich II. von Preußen. Was es damit auf sich hatte und wer darin verwickelt war, erzählt diese Geschichte, deren Lösung auf findige Detektive wartet.

Spielausgabe für den Kriminalfall: 11 – 16 Uhr

„Historische“ Werkstätten und Ateliers laden ein, sich von den Handwerkern technische Tipps zu holen und alte Handwerkskünste auszuprobieren.

Im Infopoint sind Spuren von Pflanzen, die speziell in Bamberg kultiviert werden (wie z.B. der Bamberger Knoblauch oder Süßholz), in die ganze Welt zu verfolgen - ein leibhaftiger Gärtner vom "Gärtner- und Häckermuseum" aus der Stadt mit dem 1000jährigen Domjubiläum (und der Landesgartenschau 2012) steht hierfür Rede und Antwort...

Der historische Aktionsspielraum wird veranstaltet von:
Kultur & Spielraum e.V., Stadtjugendamt/ Jugendkulturwerk München, dem MuseumsPädagogischen Zentrum, im Auftrag des Tourismusamts München mit Unterstützung vom Infopoint Museen & Schlösser in Bayern.

Samstag und Sonntag, 16. + 17. Juni 2012
täglich von 11 – 18 Uhr
Mitmachen kostet nichts!

 
 
05.06-14.07.2012
Domberg – Museen um den Bamberger Dom zu Gast im Infopoint
 
Im Infopoint präsentieren sich erstmalig gleich fünf Bamberger Museen und Kulturinstitutionen - Diözesanmuseum, Bayerische Staatsgemäldesammlung mit der Staatsgalerie, die Schlösserverwaltung mit der Neuen Residenz, die Staatsbibliothek Bamberg sowie die Museen der Stadt Bamberg mit dem Historischen Museum unter der neuen gemeinsamen Dachmarke "Domberg – Museen um den Bamberger Dom".

Zeitgleich zur Vorstellung der Marke "Domberg" ging auch der neue Internetauftritt www.domberg-bamberg.de online.

In nur wenigen Laufmetern Entfernung und rings um den 1000-jährigen Dom gelegen, versammeln sich in der Welterbestadt Bamberg höchst beachtenswerte Museen und Kulturinstitutionen mit hochrangigen Schätzen. Die Staatsbibliothek Bamberg lockt virtuell mit einzigartigen Handschriften, wie der Bamberger Apokalypse, die zum Weltdokumentenerbe zählt, und mit Sonderausstellungen aus ihren reichen Beständen, das Diözesanmuseum mit dem Sternenmantel des Bistumsgründers Kaiser Heinrich II., einer exquisiten Nachbildung der Heinrichskrone und den in Bamberg erhaltenen Teilen des vormaligen Domschatzes. Das Historische Museum in der Alten Hofhaltung zeigt Exponate rings um die Entwicklung der Stadt, in der Staatsgalerie Bamberg in der Neuen Residenz hängen berühmte Gemälde wie die Sintflut von Hans Baldung Grien; die Prunkräume der Neuen Residenz strahlen heute noch die Pracht und authentische Atmosphäre eines fürstlichen Schlossbaus aus. In der Mitte wächst der Bamberger Dom dem Himmel entgegen und beherbergt die weltberühmte Skulptur des Bamberger Reiters.


Darüber hinaus sind das frisch eingerichtete Gärtner- und Häckermuseum sowie das Naturkundemuseum zu entdecken... Es gibt sowieso etliche aktuelle Gründe die Welterbestadt Bamberg zu besuchen:

Dem 1000-jährigen Dom ist die Ausstellung "Dem Himmel entgegen" (bis 31.10.12)gewidmet. In der Staatsbibliothek widmet sich die Ausstellung "Schatz für die Ewigkeit" den Buchstiftungen Kaiser Heinrichs II. für seinen Dom (bis 11.08.12).

Blühende Flora lockt in die Landesgartenschau 2012.

 
 
SO, 20.05.2012, 11.00-17.00
Internationaler Museumstag 2012 - Museen im Wandel
 
11:00, 13:00 und 15:00 Uhr: Führung durch den historischen Dachstuhl des Alten Hofes (sonst nicht zugänglich!)
12:00 und 14:00 Uhr: Altes und Neues in der Münchner Kaiserburg. Führung durch die Ausstellung im spätgotischen Gewölbekeller
-> Max. 25 Personen pro Führung, um Anmeldung wird gebeten unter Tel: 089/210 140-50

 
 
18.04.-31.05.2012
Ein Museum unter freiem Himmel - das Bauernhausmuseum Amerang zu Gast im Infopoint.
 
Der Infopoint eröffnet die Freilichtmuseums-Saison mit einem Ausblick auf das Bauernhausmuseum Amerang, das seinen Gästen Einblicke in den ländlichen Alltag des Chiemgaus und des Rupertiwinkels bietet.
In einem überschaubaren, leicht zugänglichen Gelände präsentiert das Freilichtmuseum Bauernhäuser und historische Werkstätten inmitten von Gärten und Streuobstwiesen. So faszinierend die Geschichten der Häuser und ihrer Bewohner sind, so sehr lädt das Bauernhausmuseum Amerang auch zum Entspannen und Innehalten in schöner Umgebung ein.

Über das ganze Museumsjahr verteilt sich ein abwechslungsreiches Angebot: neben Ausstellungen und Handwerksvorführungen finden Vorträge statt sowie Kurse und Ferienprogramme, bei denen Erwachsene und Kinder selbst aktiv werden können.

Aktuelle Termine:
1.5.12: Familien-Maifest mit Aufstellen eines Kinder-Maibaums und Musik
28.5.12: Zum bundesweiten Mühlentag am Pfingstmontag wird die historische Sägemühle in Betrieb genommen. Passend hierzu erzählt eine Märchenerzählerin schöne, schaurige und nachdenkliche Geschichten "Von Mühlen, Müllerstöchtern und Manderln".

Bauernhausmuseum Amerang des Bezirks Oberbayern
Hopfgarten 2
83123 Amerang

24. März bis 4. November 2012
Di.-So. u. Feiert. 9.00-18.00

Foto-Ausstellung "Leben in den Bergen. Alpen und Himalaya." vom 28.3. bis 10.6.2012.

www.bhm-amerang.de

 
 
07.03.-14.04.2012
Das DB Museum Nürnberg stellt sich vor
 
Das DB Museum ist das älteste eisenbahngeschichtliche Museum in Deutschland. Es wurde bereits 1899 unter dem Namen „Verkehrsmuseum“ in Nürnberg eröffnet – an dem Ort also, wo im Jahr 1835 die erste Eisenbahn in Deutschland fuhr. Nun hat eine Lok der Königlich Bayerischen Staatseisenbahn, 1892 als Schmalspurbahn konzipiert, samt Personenwagen im Infopoint Einzug gehalten - im Maßstab 1:10.
Neben diesem Highlight zeigt das DB Museum auch Fotos und Grafiken. Vor den Türen – also mitten in Münchens Altem Hof werden außerdem ein Barkas, ein Kleintransporter der Deutschen Reichsbahn, und ein modernes Auto des DB Carsharing-Anbieters Flinkster die Besucher anlocken.

2012 gibt es viel Neues im DB Museum zu entdecken! So öffnet ab März 2012 ein neues Schaudepot auf dem Freigelände seine Pforten. Dort sind viele Schätze aus den Magazinen zu besichtigen, die bisher der Öffentlichkeit verborgen geblieben sind. Das Freigelände selber wird von März bis Juli erneuert, verschönert und um einige neue Attraktionen ergänzt. Im Haus selbst finden weit reichende Modernisierungen statt: Nach 15 Jahren Bestehen wird die Eisenbahn-Erlebniswelt für Kinder völlig neu gestaltet.

DB Museum
Lessingstr. 6
90443 Nürnberg

Di.-Fr. 9.00-17.00,
Sa., So. und Feiert. 10.00-18.00

Ausstellung "Karawanen" noch bis 29. April 2012
www.dbmuseum.de

 
 
28.01.-03.03.2012
Eduard Schleich d. Ä. und Carl Spitzweg. Die Dachauer Gemäldegalerie zu Gast im Infopoint.
 
Die Dachauer Gemäldegalerie präsentiert im Infopoint ihre aktuelle Sonderausstellung "Eduard Schleich d.Ä. und Carl Spitzweg. Eine Künstlerfreundschaft", die dort noch bis zum 9. April zu sehen ist.

2012 jährt sich zum 200. Mal der Geburtstag des süddeutschen Landschaftsmalers Eduard Schleich d. Ä., der als Wegbereiter der Freilichtmalerei in Deutschland gilt. In der Ausstellung werden Schleichs Gemälde denen seines Freundes Carl Spitzweg gegenübergestellt, der weniger durch seine Landschaften als durch seine humoristischen Genrebilder bekannt wurde. Beide waren als Maler Autodidakten und lernten sich im Kreis der antiakademisch eingestellten Münchner Landschafter kennen. Gemeinsam kopierten sie Gemälde der Alten Meister und studierten auf ihren Wanderungen in Bayern und Tirol die Landschaften für ihre Bilder. Eine ihrer vielen Reisen führte sie 1851 nach Paris, wo sie die französische Landschaftsmalerei der Schule von Barbizon kennenlernten.
Die Ausstellung in der Dachauer Gemäldegalerie versammelt über 90 Gemälde aus mehreren süddeutschen Privatsammlungen, darunter einige Hauptwerke von Schleich d. Ä. - im Infopoint laden die Landschaftmotive auf großen Fahnen zum Ausflug ins Umland ein.

Eduard Schleich d.Ä. und Carl Spitzweg. Eine Künstlerfreundschaft.
18.11.11-09.04.12

Dachauer Gemäldegalerie
Konrad-Adenauer-Str. 3
85221 Dachau
Tel. 08131/5675-0

Di.-Fr. 11.00-17.00,
Sa., So. u. Feiert. 13.00-17.00

www.dachauer-galerien-museen.de

 
 
Di, 13.12.2011, 20.00
LYRIKOASE. Jeder Tag ist Poesie – Der Lyrikkalender 2012
 
Zum Jahresende: Ein lyrischer Ausblick ins neue Jahr

Unter Mitwirkung von Münchner Autorinnen und Autoren des Lyrikkalenders 2012
Moderation: Andrea Heuser

„Jeder gesunde Mensch kann leicht zwei Tage ohne Nahrung leben – ohne Poesie – niemals!“ (Baudelaire) – Und für reichlich poetische Nahrung sorgt der Lyrikkalender 2012 (Hg. Shafiq Naz) allemal! Wem also der Alltag oft zu unpoetisch erscheint, der mag sich mit diesem Tischkalender 365 Tage Poesie ins Haus oder ins Büro holen.
Einen Vorgeschmack auf den Lyrikkalenders 2012 gibt es am 13. Dezember bei der LYRIKOASE im Alten Hof. Münchner Autorinnen und Autoren werden – moderiert von der Lyrikerin Andrea Heuser – ihre eigenen und die Gedichte anderer Autoren aus dem Lyrikkalender vorlesen; von Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Hölderlin,
Andreas Gryphius oder Sarah Kirsch bis hin zu Vertretern der zeitgenössischen Lyrik, etwa Ulla Hahn, Nora Gomringer, Norbert Lange oder Ron Winkler.

Auf spielerische wie pragmatische Weise wird so von Tag zu Tag, von Gedicht zu Gedicht einmal mehr deutlich: Gute Gedichte haben kein Verfallsdatum!

Die LYRIKOASE: Ein Heim, ein Raum für neue Gedichte und neue lyrische Stimmen. Dreimal im Jahr treffen sich im Alten Hof Publikum und Künstler zum Zuhören, zum Lesen, zum Sprechen bei einem Glas Wein.

Die Lesung findet im spätgotischen Gewölbesaal des Alten Hofs statt.

 
 
30.11.2011-21.01.2012
Perlen, Gold und heilige Leiber. Reliquienfassungen von Reinhard Zehentner
 
Zur Weihnachtszeit überrascht der Infopoint mit einer kleinen, aber hochkarätigen Ausstellung, die handwerkliche Kunst und religiöse Tradition verbindet.

Gezeigt wird ein kleiner Querschnitt verschiedener Reliquienfassungen, die im kirchlichen Auftrag erstellt wurden. Dabei spielen die Arbeiten an den Reliquien der Sel. Irmengard und des Hl. Deocar, Abt von Herrieden bei Ansbach eine große Rolle. Aber auch kleinere Reliquiare sind in der Ausstellung präsent. So das Landauer "Paradiesgärtlein" mit den neugefassten Reliquien der dortigen Heiligen Kreuz-Kirche oder die Schreinrückwand für den Leib der Heiligen Theodora in der Wallfahrtskirche Gartlberg bei Pfarrkirchen. Schließlich wird an Hand von Arbeitsmustern die Reichhaltigkeit der Arbeitstechnik anschaulich dokumentiert.

MI, 21.12., 17h Führung durch die Ausstellung
mit R. Zehentner, Restaurator und Reliquienfasser.

 
 
10.10.-25.11.2011
Das MPZ zu Gast im Infopoint
 
Wir laden Sie herzlich ein, sich in dieser kleinen lebendigen Ausstellung über das vielfältige Angebot des Museums-Pädagogischen Zentrums zu informieren und sich an einem Museumsspiel zu versuchen. Wie gut kennen Sie die Münchner Museumslandschaft? Welches Exponat befindet sich in welchem Museum?
In der Langen Nacht der Museen am 15. Oktober 2011 wird die Ausstellung endgültig zum Leben erweckt: am Nachmittag können Kinder nach einer Führung durch die „Münchner Kaiserburg“ ihre eigene Burg bauen. Erwachsene dürfen abends zur Feder greifen und mit Rußtinte ihre Eignung zum mittelalterlichen Schreiber unter Beweis stellen. Ebenso beginnen am Infopoint die Stadtrundgänge des MPZ in der Langen Nacht.

MPZ - Wir übernehmen die Führung.

Das Museums-Pädagogische Zentrum ist eine Einrichtung des Freistaates Bayern und der Landeshauptstadt München. Es bietet in den kunst- und kulturhistorischen sowie naturwissenschaftlichen Museen Münchens und Bayerns für Schulklassen, Kindergartengruppen, Kinder, Jugendliche, Familien und Erwachsene Veranstaltungen, museumspädagogische Veröffentlichungen und Lehrerfortbildungen an.

Überzeugen Sie sich selbst:

www.mpz.bayern.de

 
 
29.08.-07.10.2011
Das Künstlerhaus Marktoberdorf zu Gast im Infopoint
 
Infofahnen des Künstlerhauses Markoberdorf zeugen vom lebendigen Ausstellungsprogramm:
Noch ist mit "Benjamin Bergmann. Post Scriptum" eine Werkauswahl aus den letzten zehn Schaffensjahren des Künstlers zu sehen (bis 11.9.). Dann folgt die Ausstellung "Ostallgäuer Künstler" (ab 22.10.), die im jährlichen Turnus den Dialog zwischen Künstlern der Region und den Besuchern fördert.

Das Künstlerhaus Marktoberdorf ist der zeitgenössischen Kunst gewidmet. Mit seiner klaren, kubischen Klinkerarchitektur ist es ein einzigartiger musealer Ausstellungsbau. Als Werkstatt, Fabrik oder Labor dient die Galerie nicht nur als Ort der Ausstellung, sondern auch der Herstellung von Kunst. In situ und artist in residence sind Konzepte, die, wie der Umgang mit den rohen Mauern, zu spezifischen kuratorischen Aufführungen inspirieren werden.

Zur Lange Nacht im Künstlerhaus Marktoberdorf am SA, den 8. Okt. 2011 sind all diejenigen herzlich eingeladen, die den Backsteinbau mit Livemusik erleben wollen!

Künstlerhaus Marktoberdorf
Kemptener Str. 5
87616 Marktoberdorf

Geöffnet:
Di.-Fr. 15.00-18.00
Sa.-So. u. Feiert. 14.00-18.00

www.kuenstlerhaus-marktoberdorf.de

 
 
18.07.-27.08.2011
Street Life & Home Stories - Fotografien aus der Sammlung Goetz im Museum Villa Stuck
 
Im Infopoint kündigen Fahnen von einem besonderen Münchner Sammlungsschatz: Die Ausstellung Street Life and Home Stories präsentiert im ehemaligen Künstlerhaus Franz von Stucks Werke von 24 Künstlerinnen und Künstlern aus dem Fotobestand der Sammlung Goetz. Im Fokus dieser Themenkomplexe wird eine umfangreiche Auswahl von Kunstwerken vorgestellt, deren Schwerpunkt eine Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen, politischen und sozialen Sujets bildet.
Es ist das Konzept der Ausstellung, Wechselwirkungen zwischen Epochen und zwischen künstlerischen Herangehensweisen darzulegen, ohne dabei didaktisch oder chronologisch vorzugehen. Die Stadt, die Straße und das häusliche Umfeld sind die zentrale Bühne für diese epochenübergreifenden Themen.

Ausstellung "Street Life & Home Stories"
bis zum 11. Sep. 2011 im:

Museum Villa Stuck
Prinzregentenstr. 60
81675 München

Di.-So. 11.00-18.00

www.villastuck.de

 
 
18./19.06.2010, 11-18 Uhr
853. Stadtgeburtstag - Kinderfest im Alten Hof
 
Am Sa., 18.06., und So., 19.06.2011, findet das 853. Münchner Stadtgründungsfest statt. Offizieller Treffpunkt für Kinder, Jugendliche und Familien ist der Alte Hof.
In der ersten Residenz der Wittelsbacher sucht Kommissar Dingfelder Detektive, die ihm helfen dem Kriminalfall „Durch die Mangel gedreht... - von Träumen, Plänen und Komplotten" auf die Spur zu kommen. Denn 1871 griff der preußische Kanzler dem armen Ludwig II. mit Geld unter die Arme - aber 1882 kommt die jährliche Zahlung aus Berlin nicht in der Münchner Residenz an. Wer hat das Geld beiseite geschafft und warum?
Vor und nach dem Geschichtsforscherspiel bieten Werkstätten und Ateliers wieder attraktive Mitmachangebote und die königliche Hofküche, Klosterschreibstube wie das Hoftheater mit seinen Musikern laden zum Mitspielen und Zuhören ein.

Kinderprogramm je von 11.00 bis 18.00 Uhr.
Spielausgabe bis 17.00 Uhr, Mitmachen kostet nichts.

Spielaktion von Kultur- und Spielraum e.V., Stadtjugendamt / Jugendkulturwerk in Zusammenarbeit mit dem MPZ - MuseumsPädagogisches Zentrum, Musikgruppe Pantaleon, Rittergruppe Isengewand und dem Infopoint Museen & Schlösser in Bayern. Der Infopoint Museen & Schlösser in Bayern und die Münchner Kaiserburg sind an beiden Tagen geöffnet.

 
 
03.06.-17.07.2011
Götterdämmerung. König Ludwig II. - Bayerische Landesausstellung 2011
 
Er gehört zu den berühmtesten Persönlichkeiten der europäischen Geschichte. Und die ganze Welt bewundert seine Schlösser. 125 Jahre nach seinem Tod präsentiert die Bayerische Landesausstellung 2011 die Geschichte des "Unzeitgemäßen", der zur Ikone der Moderne wurde: Ludwig II. von Bayern.

Die Raumansichten auf den Info-Fahnen geben nun im Infopoint einen ersten Eindruck der - wie ein Drama - in fünf Akten konzipierten Ludwig-II-Ausstellung. Ihr Blick führt hinter die Klischees auf die historischen Wirklichkeiten: auf den König im Widerstreit zwischen seinem Ideal einer absoluten Monarchie und der realen Macht der Bürokratie und des Parlaments.

"Götterdämmerung. König Ludwig II."
14.05.-16.10.2011, tägl. 9.00-18.00
Neues Schloss Herrenchiemsee, 83209 Herrenchiemsee
Tel.: +49(0)8051 6887-0

Informationen
Chiemseeschifffahrtsplan
Inselplan Herrenchiemsee
Eintritt und Anreise

Veranstalter: Haus der Bayerischen Geschichte; Bayerische Verwaltung der Schlösser, Seen und Gärten; Landkreis Rosenheim

Haus der Bayerischen Geschichte
Zeuggasse 7, 86150 Augsburg
Tel.: +49(0)821 3295-0
infoludwig2011@hdbg.bayern.de
www.hdbg.de

Katalog und Aufsatzband der Ausstellung sind im Infopoint Museen & Schlösser in Bayern erhältlich.

 
 
Di, 12.07.2011, 20.00
LYRIKOASE Schrumpfende Städte – Provinz im Gedicht
 
8. Lesung der Reihe LYRIKOASE

Mit Thillo Krause (*1977, Zürich) und Adrian Kasnitz (*1974, Köln), Moderation Karin Fellner.

Mal lakonisch, mal kontemplativ öffnen die Lyriker neue poetische Einblicke ins Hinterland – eine Region, die in der superurbanen Gegenwartslyrik sonst kaum eine Rolle spielt.

Die LYRIKOASE: Ein Heim, ein Raum für neue Gedichte und neue lyrische Stimmen. Dreimal im Jahr treffen sich im Alten Hof Publikum und Künstler zum Zuhören, zum Lesen, zum Sprechen bei einem Glas Wein.

Die Lesung findet im spätgotischen Gewölbesaal des Alten Hofs statt.

 
 
12.04.-26.05.2011
Über den Tellerrand... Museum Deutscher Fayencen in Schloss Höchstädt
 
Im Schloss Höchstädt an der Donau eröffnete die Bayerische Schlösserverwaltung 2010 das Museum Deutscher Fayencen.

Fayence ist eine Keramik, die mit einer zinnhaltigen weißdeckenden Glasur überzogen ist. Dadurch ähnelt sie dem Porzellan, das man anfänglich nachzuahmen suchte. Die Sammlung zählt mit rund 1000 Exponaten aus 58 Manufakturen zu den größten und bedeutensten in Europa - und verblüfft mit ihrer Vielseitigkeit. Dabei bietet die Ausstellung nicht nur etwas für die Augen, sondern regt auch zum Hineindenken, Mitmachen und Ausprobieren an. Ein verlockendes Ausflugsziel für Jung und Alt, Familien, Gruppen und Einzelbesucher!

Im Infopoint machen bildreiche, farbenfrohe Fahnen und exquisite Ausstellungsstücke wie ein "Wursthafen" - also eine kleine Terrine für Würste mit Bontemps-Dekor aus Ansbach (1730) - oder eine Vase mit Blumendekor (1770-1783) hoffentlich Appetit auf noch mehr Tafel- und Wohnkultur!

Museum Deutscher Fayencen
in Schloss Höchstädt an der Donau
Herzogin-Anna-Str. 52
89420 Höchstädt/Donau

Geöffnet
Apr.-Sep.: Di.-So. 9.00-18.00
Okt.-Mrz.: geschlossen.

www.schloss-hoechstaedt.de

 
 
21.03.-07.04.2011
Spätantikes Gold aus der Staatlichen Münzsammlung München
 
In Ergänzung zur aktuellen Sonderausstellung "Keltengeld" (bis Ende Okt. 2011) zeigt die Münzsammlung nun im Alten Hof spätantikes Gold anhand von Informationsfahnen und zahlreichen (reproduzierten) Goldmünzen.

So nutzt das Museum für Geldgeschichte wiederholt unsere Räume für eine kleine Kabinett-Ausstellung, die den Fokus auf einen besonderen Aspekt der traditionsreichen, ursprünglich Wittelsbacher Sammlung legt. Gold, übersetzt "das Glänzende", fasziniert die Menschen seit je her - es symbolisiert Unzerstörbarkeit, Macht und Glück. Kaiser Konstantin führte die Goldmünze 324 n. Chr. im gesamten Reichsgebiet ein, aus seiner Hand ist sogar ein Gesetz enthalten, das Münzfälscher zum Tode verurteilt.
Wie stark die Menschen grade in Krisenzeiten auf das Gold vertrauen, belegt die Kurve des Goldpreises, die man hier seit dem Ende des 18. Jahrhundert ablesen kann.

Ein besonderes Highlight aus der Münzsammlung, die Goldbulle Kaiser Ludwig des Bayern, ist ständig in der Dauerausstellung Münchner Kaiserburg zu sehen. Ihre Replik kann im Shop des Infopoint jetzt käuflich erworben werden.

Staatliche Münzsammlung München – Museum für Geldgeschichte
Residenzstr. 1
80333 München

Geöffnet:
Di.-So. 10.00-17.00

www.staatliche-muenzsammlung.de

 
 
24.02.2011, 19 Uhr
LYRIKOASE - Am Puls der Verse
 
6. Lesung der Reihe LYRIKOASE

I Lesung mit Lyrik von:
Pelin Özer (Istanbul) und Gökçenur Ç. (Istanbul)
Moderation: Andrea Heuser (München)
Gesprächsgast: Zafer Senocak

II Deutsch-Türkischer Lyrikworkshop
Schüler/innen des Adolf-Weber-Gymnasiums stellen ihre Texte vor.
Mit anschließender Gesprächsrunde


Mit der Lesung Am Puls der Verse, widmet sich die LYRIKOASE wieder der internationalen Dichtung und stellt mit Pelin Özer und Gökçenur Ç. zwei eindringliche poetische Stimmen der jungen türkischen Gegenwartslyrik vor. Noch „jünger“ wird es im Anschluss an die Lesung der beiden Autoren: Hier stellen Schülerinnen und Schüler eigene Texte vor, die in einem deutsch-türkischen Lyrikworkshop zusammen mit Pelin Özer und Gökçenur Ç. entstanden sind.

Die LYRIKOASE findet in der gotischen Gewölbehalle des Infopoint Museen & Schlösser in Bayern im Alten Hof statt. Selbst Schreibende, folgen die Kuratoren Karin Fellner, Andrea Heuser, Berkan Karpat und Simone Lutz ihrer Leselust und präsentieren, was sie an- und aufregt, sie neugierig macht, sie überrascht. Zwanglos bringt die LYRIKOASE dreimal im Jahr Publikum und Künstler zusammen – zum Zuhören, zum Lesen, zum Sprechen bei einem Glas Wein.

Die Lyrikoase wird veranstaltet von DÜKKAN. Kulturplanungsbüro, Karin Fellner, Andrea Heuser, Berkan Karpat und Simone Lutz in Kooperation mit dem Infopoint Museen & Schlösser in Bayern sowie dem Kulturreferat der LH München.

Die nächste LYRIKOASE findet im Juni 2011 statt.

Foto: Pelin Özer

 
 
17.01.-10.03.2011
Lüpertz und Pechstein im Kunstforum Regensburg
 
Gleich zwei aktuelle Gründe gibt es dem Kunstforum Ostdeutsche Galerie in Regensburg einen Besuch abzustatten:
Noch bis zum 12. Feb 2011 kann man dort die 100 Arbeiten umfassende Ausstellung des "Malerfürsten" Markus Lüpertz mit Malerei, Grafik und Skulptur/Bozetti der letzten zehn Jahre auf rund 1.000m² Ausstellungsfläche bewundern. Vom 6. März bis 26. Juni 2011 richtet sich dann der Blick zurück auf "Max Pechstein. Ein Expressionist aus Leidenschaft." Ausgewählte Gemälde und Grafiken - darunter viele noch nie ausgestellte Stücke aus Privatbesitz - zeigen seine zentralen Themen wie Portrait und Selbstbildnis, Akt und Landschaft, Zirkus und Varieté sowie Stillleben.
Im Infopoint verweisen die informativen Bildfahnen zudem auf das Streben des Kunstforums Ostdeutsche Galerie, das künstlerische Erbe und die fortwirkende kreative Substanz des historisch deutschen Ostens zu dokumentieren und Tendenzen der zeitgenössischen Kunst aus Mittel- und Südosteuropa zu präsentieren.


Kunstforum Ostdeutsche Galerie
Dr.-Johann-Maier-Str. 5
93049 Regensburg
Tel. 0941/29714-0
info@kog-regensburg@t-online.de
www.kunstforum.net

Geöffnet:
Di.-So. 10.00-17.00,
Do. 10.00-20.00

 
 
1.12.2010-13.1.2011
Engel. Mittler zwischen Himmel und Erde - Präsentation des Diözesanmuseum Freising
 
Das Diözesanmuseum Freising präsentiert sich zur Weihnachtszeit im Infopoint Museen & Schlösser in Bayern mit seiner bislang größten Ausstellung, Engel. Mittler zwischen Himmel und Erde.

Im Alten Hof in München sind einige Werke und Textfahnen der Freisinger Schau zu sehen. Die Ausstellung auf dem Domberg, die anhand von 550 Exponaten zeigt, wie sich Menschen seit Jahrtausenden bis in die Gegenwart hinein immer wieder neu ein Bild von Engeln machen, konnte mit 1000 Besuchern pro Woche in ihrem ersten Monat bereits einen überdurchschnittlichen Besucherandrang verzeichnen.

Mehrere Exponate und sieben Textfahnen geben im Infopoint einen ersten Einblick in die Freisinger Ausstellung, die die Allgegenwart von Engelsbildern in der Geschichte wie im Alltag illustriert. Darüber hinaus präsentiert sich das Diözesanmuseum als eines der weltweit größten kirchlichen Museen: Mit etwa 20 000 Objekten christlicher Kunst macht es beinahe 2000 Jahre künstlerischen Schaffens vor allem im süddeutschen Raum anschaulich.

Die Ausstellung "Engel. Mittler zwischen Himmel und Erde" läuft vom 06.11.2010 bis 01.05.2011 im:

Diözesanmuseum
Domberg 21
85354 Freising

Di.-So. 10.00-17.00

 
 
16.10.-25.11.2010
Die Kulmbacher Museen
 
Die Plassenburg hoch über Kulmbach, Residenz und wehrhafte Festung der Hohenzollern, ist eines der eindrucksvollsten Bauwerke Bayerns. Sie beherbergt eine Reihe interessanter und sich ergämnzender Museen: das Museum Hohenzollern in Franken, das Armeemuseum Friedrich der Große, das Landschaftsmuseum Obermain mit dem Gewürzmuseum, das Deutsche Zinnfigurenmuseum.
Zu Füßen der Palssenburg ist der Mönchshof gelegen und hat sich zum "musealen Schaufenster des Lebensmittelstandortes Kulmbach" entwickelt: mit dem Bayerischen Brauereimuseum Kulmbach und dem Bayerischen Bäckereimuseum Kulmbach.

Informative Fahnen und ausgesuchte Exponate wie die Elefanten-Backform, historische Steinkrüge, Gewürzmühlen, aber auch ein aus Grimms Märchen entsprungener "standhafter Zinnsoldat" (samt Papierschiffchen einer Zeitung anno 1832) vermitteln die Vielfalt der Sammlungen.

 
 
Sa, 16.10.2010, ab 19 Uhr
Lange Nacht der Münchner Museen - zu Gast im Infopoint Museen & Schlösser in Bayern: Die Kulmbacher Museen
 
In der zwölften Langen Nacht der Münchner Museen laden rund 90 Kunst- und Kulturstätten zum nächtlichen Reigen...

Im Infopoint selbst werden diesmal die KULMBACHER MUSEEN gastieren:
die Stadt und die Plassenburg, eine der gewaltigsten Festungen Deutschlands, warten mit vielen Museen auf. Geschichte im Miniaturformat erzählt die weltweit größte Zinnfigurensammlung. Von der Tradition des Handwerks zeugen das Bayerische Brauerei- und das Bäckereimuseum.

Der Infopoint lädt dazu ein, eigene Zinnfiguren
zu bemalen, vom „flüssigen Gold“ zu kosten, Swing & Jazz zu hören sowie O-Töne aus Oberfranken einzufangen und sich mit Rüdiger Baumann aus dem Ensemble " Schauhaufen" auf kabarettistische Museumstour zu begeben!

Das Vinorant bietet kulinarische Köstlichkeiten im Alten Hof an.

Das komplette Programm der Langen Nacht der Münchner Museen finden Sie unter:
www.muenchner.de/museumsnacht

 
 
02.09.-14.10.2010
Die Wunder der Schöpfung - Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek aus dem islamischen Kulturkreis
 
Unter dem Motto "Changing views: 100 Jahre nach der Ausstellung Meisterwerke muhammedanischer Kunst" erinnern zahlreiche Münchner Institutionen an die legendäre Ausstellung, darunter auch die Bayerische Staatsbibliothek, die an ihre Tradition von 1910 anknüpft und eine Auswahl an erlesenen Handschriften präsentiert.

Im Infopoint informieren Fahnen und zwei Faksimiles über die im Fürstensaal der Bibliothek ausgestellten, ausschließlich wertvollen Objekte, die bereits 1910 der Öffentlichkeit im selben Raum dargeboten wurden. Darüber hinaus weist die Präsentation auf die kostbaren Neuerwerbungen der letzten 100 Jahre hin, die in der Schatzkammer der BSB zu sehen sein werden.
Zu den 82 Exponaten zählen prachtvolle Koranhandschriften und Gebetbücher, berühmte illustrierte arabische Handschriften, herausragende persische und türkische Miniaturhandschriften, hochwertige Kalligraphien und erlesene Beispiele besonderer Papier- und Buchtechniken.


Die Austellung "Die Wunder der Schöpfung" läuft vom 16. Sep. bis zum 5. Dez. 2010 in der Bayerischen Staatsbibliothek - in der Ausstellung stehen kostenlose Audioguides zur Verfügung.

Bayerische Staatsbibliothek
Ludwigstr. 16
80539 München

www.bsb-muenchen.de

Bibliothek:
Mo.-So. 8.00-24.00
feiertags geschlossen

Ausstellungen:
Mo.-Fr. 10.00-17.00
Do. 10.00-19.00
Sa., So. 13.00-17.00
feiertags geschlossen

 
 
21.07.-26.08.2010
DIALOG | MUZEUM Grenzüberschreitendes Netzwerk der Museen
 
Der Landkreis Cham in der Oberpfalz hat eine vielfältige Museumslandschaft entwickelt. Spezialmuseen in zeitgemäßer Gestaltung, liebenswerte Heimat- und historische Stadtmuseen, volkskundliche Sammlungen und Galerien für zeitgenössische Kunst bereichern das Kulturleben im ländlichen Raum.

Seit fast 20 Jahren arbeiten Museen im Landkreis Cham mit Institutionen in der Tschechischen Republik zusammen. Mit dem Landeskundlichen Museum Dr. Hostaš Klatovy/Klattau findet seit 1990 ein reger Austausch von Ausstellungen statt. Ziel des Projektes DIALOG MUZEUM ist es nun, die grenzüberschreitende Kooperation durch Wissenstransfer und fachlichen Austausch in der Museumsarbeit nachhaltig zu vertiefen und in Netzwerk der Museen zu schaffen, von dem Fachkräfte und Museumsbesucher gleichermaßen profitieren. Im Mittelpunkt stehen die Kernaufgaben der Museen: Sammeln, Bewahren, Forschen, Ausstellen und Vermitteln.

Die Vielfalt der Museumslandschaft wird im Infopoint an bilderreichen Fahnen und ausgesuchten Objekten ausgestellt. Eine besondere Reverenz an den Gastgeber bilden hierbei die historischen Münchner Motive aus der Sammmlung des Zündholzmuseums Grafenwiesen.

Foto: Lobende Worte zur grenzüberschreitenden Kulturarbeit des Museumsverbundes aus Lkr. Cham (Kulturreferentin Dr. Kleindorfer-Marx, Hr. Bauernfeind und Fr. Segl) und den tschechischen Partnern (hier mit Direktor Luboš Smolík, Landeskundliches Museum Dr. Hostaš, und seiner Mitarbeiterin Martina Salvová) findet Dr. Henker, Leiter der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern, bei der Begrüßung der Gäste.

Mehr Informationen und alle Partner des Projekts DIALOG | MUZEUM finden Sie unter www.dialog-muzeum.eu.

Kontakt
Landkreis Cham (Lead-Partner)
Museumsreferat
D-93404 Cham
Tel. +49 (0)9971/78218
kultur@lra.landkreis-cham.de
www.landkreis-cham.de

 
 
Di, 03.08.2010, 19h
LYRIKOASE - Das Reimfrei-Sommerfest
 
5. Lesung der Reihe LYRIKOASE

Die LYRIKOASE: Ein Heim, ein Raum für neue Gedichte und neue lyrische Stimmen. Dreimal im Jahr treffen sich im Alten Hof Publikum und Künstler zum Zuhören, zum Lesen, zum Sprechen bei einem Glas Wein.

Das Reimfrei-Sommerfest
mit Lyrik von
Markus Breidenich, Jürgen Bulla, Sabina Lorenz,
Armin Steigenberger, Gabriele Trinckler, Ruth Wiebusch
Moderation: Karin Fellner und Andrea Heuser

Die 2006 gegründete Münchner Autorengruppe „Reimfrei“ stellt poetische Schmankerl vor.
Bei gutem Wetter im Freien, bei Regen im spätgotischen Gewölbesaal.

Infopoint Museen & Schlösser in Bayern
Alter Hof 1

Kommende Lesung: Oktober 2010

 
 
13.06.2010, 11.00-15.00 Uhr
852. Stadtgeburtstag – Windräder basteln
 
Während draußen im Alten Hof zum offizielen Kinderfest des Stadtgründungstages die mittelalterlichen Werkstätten werkeln, lädt das Freilichtmuseum Glentleiten - im Schatten spendenden Infopoint Museen & Schlösser in Bayern zu Gast - die kleinen Besucher dazu ein, gemeinsam Windräder zu basteln.

Infopoint Museen & Schlösser in Bayern
Alter Hof 1

Geöffnet:
Mo.-Sa.: 10.00-18.00 Uhr
So., 13. Juni: 11.00-18.00 Uhr

 
 
12./13.06.2010, 11-18 Uhr
852. Stadtgeburtstag - Kinderfest im Alten Hof
 
Im Alten Hof warten historische Werkstätten und Ateliers, die Hofküche und die Klosterschreibstube auf euch und Musikanten, Rittersleute und Gaukler laden euch zum vergnüglichen Verweilen ein.

KAISER, KÖNIG & DER VERSCHWUNDENE KLEIDERKOFFER – Ein historischer Kriminalfall von 1810 – für Kinder, Jugendliche und die ganze Familie.

Anfang des 19. Jahrhunderts wird Bayern wieder ein Königreich und in dramatische Verwicklungen zwischen Österreich und Frankreich verstrickt. Zur Hochzeit des jungen Kronprinzen, des späteren Königs Ludwig I., hat sich der Kaiser der Franzosen, der gerade noch auf dem Schlachtfeld weilt, angesagt. Auf unerklärliche Weise aber verschwindet sein Koffer mitsamt den Kleidern, die er sich aus Paris hat schicken lassen, aus der Münchner Residenz. Wer hat da wohl die Finger im Spiel?
Findige Spürnasen sind herzlich eingeladen, auch diesen Fall wieder zu lösen, der bis heute nicht aufgeklärt ist. Eine der Stationen auf dem Weg zur Lösung führt auch wieder in die Münchner Kaiserburg.

Mitmachen kostet nichts
Spielausgabe bis 17.00 Uhr

Spielaktion von Kultur- und Spielraum e.V., Stadtjugendamt / Jugendkulturwerk in Zusammenarbeit mit dem MPZ - MuseumsPädagogisches Zentrum, Musikgruppe Pantaleon, Rittergruppe Isemngewand und dem Infopoint Museen & Schlösser in Bayern.

 
 
02.06.-15.07.2010
Entdecker gesucht! Freilichtmuseum Glentleiten
 
Das oberbayerische Freilichtmuseum Glentleiten präsentiert seine Neuheiten im Infopoint Museen & Schlösser in Bayern.

Hierzu gehört zuallererst das im Frühjahr eröffnete und bislang größte Gebäude im Freilichtmuseum mit seinem „Dach der Zukunft“. Die 1928 als Sägewerk errichtete Halle ist ein eindrucksvolles Beispiel für frühe Industriearchitektur auf dem Land und fällt bereits von weitem durch ihre markante Dachsilhouette auf.

Für die Kinder wird es nun noch spannender auf dem Gelände, denn für sie wurde das museumspädagogisches Projekthaus „Haus zum Entdecken“ ins Leben gerufen, in dem die Kinder auf Zeitreise gehen. Sie erforschen das Leben in einem Kleinhäusleranwesen aus Grünwald vor 100 Jahren. Wie wohnten die Menschen im letzten Jahrhundert – ohne Strom und fließendes Wasser? Wieviele Generationen lebten unter einem Dach? Wie wurde die Stube beleuchtet?

Einen aktuellen Anlass das Museum zu besuchen bieten „Erdställe – rätselhafte unterirdische Anlagen“, geheimnisvolle, labyrinthische Gangsysteme, welche die laufende Sonderausstellung in den Blick nimmt.

Freilichtmuseum Glentleiten des Bezirks Oberbayern
An der Glentleiten 4
82439 Großweil
Tel. 08851/18510 (Kasse)

Geöffnet:
Juni-Sept. u. Feiert. tägl. 9.00-18.00
(19. März-Mai, Okt.-11. Nov. Di.-So. 9.00-18.00)
www.glentleiten.de

 
 
19.04.-27.05.2010
Entdecke die Vielfalt - 11 Museen und Galerien an Inn, Traun und Salzach
 
Im „Infopoint Museen & Schlösser in Bayern“ präsentieren sich erstmalig 11 Museen und Galerien aus der Ausflugsregion südöstlich der bayerischen Landeshauptstadt gemeinsam.

Großformatige Banner mit Informationen und Bildern, sowie ausgewählte Objekte zeigen den Besuchern im Infopoint die thematische Breite der in einem Arbeitskreis zusammengeschlossenen regionalen Museen und Galerien: IMGIS – Initiative Museen und Galerien an Inn, Traun und Salzach.

Sie wecken Lust, diese Landschaft zwischen den Alpenflüssen zu besuchen, sowie die kulturelle Vielfalt dieser Gegend zu erleben und zu entdecken.

Die Besucher dieser Museen erwarten neben Ausstellungen mit historischen und kulturhistorischen Schwerpunkten auch Einblicke in moderne Fotografie, Malerei und dreidimensionale moderne Kunst. Die Bandbreite der in den Museen ausgestellten Kulturschätze reicht von den Spuren frühester menschlicher Besiedlung bis zu visionären Blicken in die Gegenwart und Zukunft menschlichen Miteinanders.

Gerade deshalb passt diese Gemeinschaftspräsentation auch zeitlich und thematisch hervorragend zum diesjährigen Internationalen Museumstag am 16. Mai, der europaweit mit vielfältigen Angeboten begangenen wird und unter dem Motto steht: „Museen für ein gesellschaftliches Miteinander“. So rückt der Beitrag der Museen insgesamt, aber auch der, dieser bayerischen Region für die zwischenmenschliche Verständigung durch Information und das gemeinsame Kulturerlebnis ins Zentrum des Interesses.

Über die 11 Museen und Galerien an Inn, Traun und Salzach gibt es im Infopoint auch eine, attraktiv gestaltete Broschüre zum Mitnehmen und Nachlesen, die eventuell auch eine Anregung für den nächsten Familienausflug sein könnte.

Über Besuch freut sich die IMGIS – Initiative Museen und Galerien an Inn, Traun und Salzach
Haus der Fotografie Burghausen
Stadtmuseum Burghausen
Kreismuseum Mühldorf
Stadtmuseum Neuötting
Städtische Galerie Rosenheim
Städtisches Museum Rosenheim
Stadt- und Spielzeugmuseum Traunstein
Städtische Galerie Traunstein
Stadtmuseum Waldkraiburg
Städtische Galerie Waldkraiburg
Städtisches Museum Wasserburg

 
 
04.03.-15.04.2010
Königstraum und Massenware. 300 Jahre Porzellan. Porzellanikon in Selb und Hohenberg a. d. Eger
 
Porzellan ist so wandlungsfähig wie es formbar ist – und in den 300 Jahren seiner Nacherfindung in Europa (mit Gründung der Porzellanmanufaktur Meissen 1710) hat es dies in begeisternder Art und Weise bewiesen.
Die Jubiläumsausstellung “Königstraum und Massenware. 300 Jahre europäisches Porzellan“ im Porzellanikon Selb und Hohenberg a. d. Eger feiert das mit 1000 Exponaten vom Barock bis zur Gegenwart auf 3500qm vom 24. April bis 02. November 2010.

Im „Infopoint Museen & Schlösser in Bayern“ sind nun in einer exklusiven Vorschau Exponate der Sammlung zu sehen, die das Spektrum dieser Porzellanschau verdeutlichen:
Die ältesten hier gezeigten Stücke sind eine Potpourri-Vase (Fürstenberg, um 1770) und Teile eines Nymphenburger Kaffeeservices mit „Indianischer Blumenmalerei“ (um 1759); „königlich“ darf die Tasse mit dem Bildnis der Königin Pauline zu Würtenberg genannt werden (Maler: J. M. Morgenroth, unbek. Hersteller, 1845); künstlerisch wird es mit dem „Liegenden Bauern“ von Ernst Barlach (Schwarzburger Werkstätten für Porzellankunst, 1909); eine naturalistische Tierstudie bieten zwei Füchse (W. Lindstrom, Rörstrand, Schweden, 1910); modernes Design ist mit drei Vasen von B. Kuhn und F. Heidenreich (Rosenthal Kunstabt. Selb, 1953) vertreten.
Fahnen und Postkarten mit attraktiven Porzellanmotiven runden die Präsentation ab.

Einen besonderen Bezug zum jetzigen Ausstellungsort hat, wenn man will, die „Vase mit Affe“ (Prof. F. Liebermann, Rosenthal Kunstabt. Selb, 1910) - verbindet man doch mit dem Affenturm am Burgstock die Legende, dass Ludwig der Bayer als Säugling von einem Affen auf das Dach des Alten Hofes entführt wurde. Diebisch unterwegs ist auch der plastisch ausgeformte Porzellanaffe: er thront auf seiner Vase
mit einem Apfel unterm Arm...

Mehr Informationen zu den Museen:
Porzellanikon in Selb-Plößberg und Hohenberg a. d. Eger
Di.-So. 10.00-17.00 u. n. Vereinbarung

Mehr Informationen zur Sonderausstellung (24.04.-02.11.2010):
Königstraum und Massenware

 
 
20.01.2010-25.02.2010
Italienische und deutsche Renaissancemedaillen der Staatlichen Münzsammlung München
 
In der Zeit um 1440 wurden an den kulturell führenden Höfen Oberitaliens die ersten Medaillen gefertigt, die wegen ihrer Porträts historisch bedeutender Persönlichkeiten sehr geschätzt waren. Antikenzitate findet man häufig auf den Rückseiten. Sie wurden in Italien von Anfang an mit Bildern und Schriften versehen, die in gelehrter Weise auf Maximen des Dargestellten anspielen. Die Entschlüsselung der als Impresen bezeichneten Kehrseiten stellt für die Forschung eine anspruchsvolle Aufgabe dar.
Zu den Besonderheiten des deutschen Schaffens wiederum zählt, dass viele Bürger unter den Auftraggebern sind. Die Arbeiten können einerseits als Zeugnisse ihres der Welt zugewandten Selbstbewusstseins und andererseits als Zeichen des Wunsches nach Memoria verstanden werden. Mehr noch als in Italien wird die Aufmerksamkeit auf das Bildnis konzentriert, im Stil sind Bezüge zur altdeutschen Porträtmalerei erkennbar. Zentren der Medaillenkunst während der Renaissance waren in Deutschland Augsburg und Nürnberg.

Die in der Staatlichen Münzsammlung verwahrten Bestände der Medaillen gründen auf der Sammeltätigkeit des Wittelsbacher Hauses. Die große Sammlung deutscher Renaissancemedaillen zählt zu ihrem wertvollsten Besitz. Im Infopoint werden nun ausgesuchte Galvanos gezeigt: Werke von Antonio Pisanello, dem Begründer der Medaillenkunst, sowie u.a. Portraits der Münchner Sebastian und Ursula Ligsalz von 1527.

Eine weitere Vitrine gilt der derzeitigen Sonderausstellung der St. Münzsammlung „Geld ist was gilt“ (bis 2. Mai) mit zu Schmuck verarbeiteten Zähnen und Muscheln aus Neuguinea.

Staatlichen Münzsammlung München
Residenzstr. 1
80333 München
Tel. 089/227221

geöffnet:
Di.-So. 10.00-17.00
www.staatliche-muenzsammlung.de




 
 
01.12.2009-14.01.2010
Die Werdenfelser Krippentradition
 
Das Werdenfels Museum des Landkreises Garmisch-Partenkirchen spiegelt Geschichte und Kultur des Werdenfelser Landes wieder – eine Gegend, die seit Alters her eine wichtige Verbindung zwischen Bayern, Italien und Tirol war. Die Sammlung vermittelt einen Eindruck vom Leben und Arbeiten in vergangener Zeit aber auch vom lebendigen Brauchtum sowie vom Kunstsinn der Bevölkerung.

Nicht weit davon entfernt - in Oberammergau - wird seit über 500 Jahren geschnitzt und so zeigt die großartige Sammlung des hiesigen Museums vielfältige Ausschnitte der Kunst und des Kunsthandwerks vom 17. Jahrhundert bis in die Moderne. 2010 ist ein besonderes Jahr für Oberammergau: die Passionsspiele finden statt und gleichzeitig begeht das in weiten Teilen authentisch erhaltene Oberammergau Museum als eines der ältesten, bedeutendsten und schönsten kulturhistorischen Museen Bayerns seinen 100. Geburtstag.

Zur Weihnachtszeit lädt die Krippen-Ausstellung im Infopoint dazu ein, besondere Exponate aus dem reichen Bestand dieser beiden Museen kennen zu lernen.

Werdenfels Museum
Ludwigstr. 47
82467 Garmisch-Partenkirchen
Di-So 10.00-17.00 Uhr
www.werdenfels-museum.de

Das Oberammergau Museum öffnet:
bis einschl. 10 Jan. 2010 (Heiligabend und 31. Dez. 09 geschlossen) und nach der Winterpause erst wieder ab April 2010
Di-So 10.00-17.00 Uhr
www.oberammergaumuseum.de


 
 
17.10.2009, 19 bis 2 Uhr - Lange Nacht der Münchner Museen
Deutsches Hopfenmuseum
 
In diesem Jahr ist das Deutsche Hopfenmuseum Wolnzach zu Gast im Infopoint Museen & Schlösser in Bayern – wie immer die einzige Station der Langen Nacht der Münchner Museen, die einem „nicht-münchner“ Museum des Freistaats ein Forum bietet.

Am Sa, 17. Oktober dreht sich ab 19 Uhr deshalb im Infopoint alles um Hopfen, Bier und die Hallertau, das größte Hopfenanbaugebiet der Welt. Neben einer speziellen Ausstellung zur Geschichte der Hopfenkultur gibt es den ganzen Abend (bis 0.30 Uhr) über Bierverkostungen bei Museumsleiter und Biersommelier Dr. Christoph Pinzl. Er verrät mehr über die Geheimnisse vom richtigen Bier zum passenden Essen und präsentiert zudem die wunderbare Kombination Bier und Schokolade. Wer beim Bierquiz die Bierzusammensetzung erschmeckt oder die richtige Biersorte errät, kann Freikarten für das Deutsche Hopfenmuseum gewinnen.

Begleitet wird der Abend von stimmungsvoller Harfenmusik aus der Hallertau, gespielt
von der Harfenistin Barbara Attenkofer-Kieninger.

Die multimediale Dauerausstellung "Münchner Kaiserburg" läuft den ganzen Abend.

Draußen im Hof bietet das Vinorant kulinarische Köstlichkeiten an und auch eine historische Schaustellerorgel ist wieder zu bewundern.

Infopoint Museen & Schlösser in Bayern
Alter Hof 1
80331 München

ÖFFNUNSGZEITEN am SA, 17.10.2009:
tagsüber von 10 bis 14 Uhr
abends ab 19 Uhr für die Besucher der Langen Nacht

Die Eintrittskarte zur Langen Nacht ist für 15,- € (inklusive MVV und Bus-Shuttle-Service) auch im Vorverkauf im Infopoint erhältlich.

 
 
10.11.2009, 20.00 Uhr
LYRIKOASE - Hinter den Buchstaben – zum Übersetzen von Welten und Wörtern
 
Es liest: Zafer Senocak (Berlin)

Zafer Senocak, aufgewachsen in Istanbul und München, ist Lyriker, Romancier, Essayist, Übersetzer und Journalist. In seinem Schaffen spielt das Verhältnis von Orient und Okzident eine wichtige Rolle. So changiert Senocaks deutsches lyrisches Werk zwischen europäischer Moderne und der Tradition der orientalischen Diwan-Gedichte.
„Hinter den Buchstaben – zum Übersetzen von Welten und Wörtern“ ist die dritte Veranstaltung der neuen Reihe LYRIKOASE und der Auftakt zu einem Themenkreis, dem sich die LYRIKOASE zukünftig einmal im Jahr widmen will: dem lyrischen Grenzverkehr zwischen verschiedenen Sprachen.

Zwanglos bringt die LYRIKOASE dreimal im Jahr Publikum und Künstler zusammen zum Zuhören, zum Lesen, zum Sprechen bei einem Glas Wein.

Die LYRIKOASE findet in der gotischen Gewölbehalle des Infopoint im Alten Hof
statt. Sie wird veranstaltet von Karin Fellner, Andrea Heuser, Berkan Karpat und Simone Lutz in Kooperation mit dem Infopoint Museen & Schlösser in Bayern sowie dem Kulturreferat der LH München.

Infopoint Museen & Schlösser in Bayern
Alter Hof 1
80331 München

Di, 10. Nov. 2009, 20 Uhr
Eintritt: 7,- / erm. 5,- Euro

 
 
13.10.-27.11.2009
Hopfen aus der Hallertau - Deutsches Hopfenmuseum Wolnzach
 
Im Infopoint erfahren Sie zur Zeit Wissenswertes zum Hopfen: von der Pflanze, der Geschichte, vom Anbau, vom Handel und von der Verwendung. Es ist bekannt, dass seit dem Bayerischen Reinheitsgebot von 1516 ausschließlich diese bitterstoffreiche, aromatische Kletterpflanze neben den Grundstoffen Wasser und Gerstenmalz zum Bierbrauen verwendet werden darf.

Das größte Hopfenanbaugebiet ist seit langer Zeit die Hallertau - der Landstrich zwischen München, Ingolstadt und Landshut - in deren Zentrum als „Hopfenmetropole“ der Markt Wolnzach liegt. Hier hat 2005 das Deutsche Hopfenmuseum seine Tore geöfffnet. In einem spektakulären Neubau in der Form eines Hopfengartens wird auf rund 1000 m² Ausstellungsfläche alles Wissenswerte rund um den Hopfen abwechslungsreich präsentiert.

Deutsches Hopfenmuseum
Elsenheimerstraße 2
85283 Wolnzach
Tel. 08442/7574
Email
www.hopfenmuseum.de

Geöffnet:
Di.-So. 10.00-17.00

 
 
08.09.-07.10-2009
tim 2010 - Bayerisches Textil- und Industriemuseum Augsburg
 
Das neue Bayerische Textil- und Industriemuseum Augsburg (tim) ist das erste Landesmuseum Bayerisch-Schwabens und wird im Januar 2010 eröffnet. Mit Informationsfahnen und ausgesuchten Exponaten aus der Welt der Textilindustrie (Druckmodeln, Entwürfe, Stoffmuster und Modeaccessoires der 1950er Jahre) ist das tim mit einer Preview im Infopoint zu Gast.

Schauplatz des tim sind die historischen Hallen der ehemaligen Ausgburger Kammgarnspinnerei (AKS), gegründet 1836. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die vier M: Mensch, Maschine, Mode, Muster.
Das tim erzählt bewegende Geschichten von Arbeiterinnen und Arbeitern, von einflussreichen Unternehmern und Bankiers. In der eigenen Museumsfabrik rattern historische Webstühle neben modernen High-Tech-Maschinen. Ob Biedermeier oder Minikleid - das tim erzählt nicht nur die Geschichte der jeweiligen Mode, sondern auch die Zeitgeschichte der Trägerin. Außerdem hütet das Museum mit den Musterbüchern der Neuen Augsburger Kattunfabrik (NAK) ein nationales Kulturgut, Leistungen von Designern zwischen den 1780er und 1990er Jahren, made in Augsburg.

Das tim ist ein Museum für die ganze Familie - für Kinder ist ein eigener Museumspfad eingerichtet. "Fussel", das Maskottchen, lädt Mädchen und Jungs zum selbst weben, stricken, filzen oder drucken im Aktivbereich des Museums ein!

tim - Bayerisches Textil- und Industriemuseum
Provinostr. 46
86153 Augsburg
Tel: +49 (0)821/50 20 70 (Regio Ausgburg Tourismus)
www.tim-bayern.de

Bayerische Landesausstellung 2010 im tim:
21. Mai bis 10. Okt. 2010
"Bayern-Italien: Sehnsucht, Strand und dolce vita!" - 19. bis 21. Jahrhundert
www.bayern-italien.hdbg.de

 
 
27.07.-03.09.2009
BAYERISCHE STAATSBIBLIOTHEK - Als die Lettern laufen lernten - Medienwandel im 15. Jahrhundert
 
Die Bayerische Staatsbibliothek gewährt im Infopoint mit informativen Fahnen und zwei Faksimiles - darunter Sebastian Brants "Narrenschiff", für das Albrecht Dürer zahlreiche Bilder entwarf - einen Einblick in ihre Ausstellung zur sogenannten "Medienrevolution" des Buchdruckes, die hier nicht als ein plötzlicher Umbruch, sondern ein allmählicher Ablösungsprozess dargestellt wird.
Aus den reichen Inkunabelbeständen der Bayerischen Staatsbibliothek, die mit über 20.000 Exemplaren weltweit eine Spitzenposition einnimmt, werden in der Ausstellung etwa 90 Objekte gezeigt. In der Schatzkammer sind die berühmtesten Wiegendrucke zu sehen, darunter die Gutenberg-Bibel und der Türkenkalender von 1454, ein Unikat der Münchener Sammlung.

"Als die Lettern laufen lernten - Medienwandel im 15. Jahrhundert" - 19. AUG bis 31. OKT 2009:

Bayerische Staatsbibliothek
Fürstensaal und Schatzkammer, 1. Stock
Ludwigstr. 16
80539 München

Öffnungszeiten
Mo.- Fr: 10.00 bis 17.00 Uhr
Do.: 10.00 bis 19.00 Uhr
Sa./So.: 13.00 bis 17.00 Uhr
An Feiertagen geschlossen.

Tel.. +49 89 28638-2115
veranstaltungen@bsb-muenchen.de
weitere Ausstellungsinformationen

In der Ausstellung steht ein kostenloser Audioguide zur Verfügung, auch erscheint ein reich bebilderter Katalog.

 
 
Di, 07.07.2009, 20 Uhr
An den Risslinien von Sprache und Welt - 2. Lesung der Reihe LYRIKOASE im Alten Hof München
 
Die LYRIKOASE: Ein Heim, ein Raum für neue Gedichte und neue lyrische Stimmen. Dreimal im Jahr treffen sich im Alten Hof Publikum und Künstler zum Zuhören, zum Lesen, zum Sprechen bei einem Glas Wein.

Mit Lyrik von Anja Utler (Wien) und Nico Bleutge (Berlin) - moderiert von Karin Fellner: die beiden preisgekrönten Lyriker stellen mit „fallstreifen“ (Bleutge) und „jana, vermacht“ (Utler) ihre neuesten Gedichtbände vor.

Dienstag, 07. Juli 2009, 20 Uhr
im spätgotischen Gewölbesaal des Alten Hofes

Zugang über:
Infopoint Museen & Schlösser in Bayern
Alter Hof 1
80331 München

Abendkasse, Eintritt: 7 / 5 Euro

Kommende Lesung: 10. November 2009

(MIT)VERANSTALTER: Karin Fellner, Andrea Heuser, Berkan Karpat und Simone Lutz in Kooperation mit dem Infopoint Museen & Schlösser in Bayern sowie dem Kulturreferat der LH München und DÜKKAN-Kulturplanungsbüro

 
 
13./14.06.2009
Obulus für einen Mord - 851. Münchner Stadtgeburtstag
 
Nach dem großen Erfolg zum 850. Stadtgeburtstag findet das offizielle Aktionsprogramm für Kinder und Familien heuer wieder im mittelalterlichen Kern der Stadt - dem Alten Hof - einen würdigen Rahmen.

Zahlreiche mittelalterliche Werkstätten laden zum Mitmachen ein und findige Geschichtsforscher kommen mit dem historischen Kriminalfall "Obulus für einen Mord" auf ihre Kosten!

Nicht verpassen:
Neu in der multimedialen Dauerausstellung "Die Münchner Kaiserburg" im Alten Hof sind zahlreiche Münzen und Medaillen: die Goldene Bulle Ludwigs des Bayern, frühe Münchner Stadtsiegel und das gängige Zahlungsmittel des Mittelalters: der Münchner Pfennig mit einer Darstellung des Mönchkopfes! Interessante Stadtansichten gibt es zu entdecken und vieles, vieles mehr...

Wir freuen uns auf die Zusammmenarbeit mit Kultur- & Spielraum e.V., Stadtjugendamt/ Jugendkulturwerk, MPZ - Museumspädagogisches Zentrum München, die Musikgruppe Pantaleon und das Tourismusamt Müchen, sowie die Unterstützung von Immobilen Freistaat Bayern.

Infopoint Museen & Schlösser in Bayern und die Münchner Kaiserburg
sind Sa, 13.06. von 10.00-18.00 Uhr und So, 14.06. von 11.00-18.00 Uhr geöffnet.

Das komplette Programm zum 851. Stadtgeburtstag finden Sie hier - sowie mehr zum "Obulus für einen Mord".

 
 
09.06.-16.07.2009
Pracht, Prunk, Protz – Luxus auf dem Land
 
Eine Sonderausstellung im
Freilichtmuseum GLENTLEITEN des Bezirks Oberbayern

Die kleine Präsention im Infopoint stellt das Freilichtmuseum Glentleiten vor, das in dieser Saison den Auftakt einer Wanderausstellung der Arbeitsgemeinschaft Süddeutscher Freilichtmuseen bildet: "Pracht, Prunk und Protz - Luxus auf dem Land".
Status und Repräsentation spielten in der ländlichen Gesellschaft eine wichtige Rolle: herausgeputzte Häuser, prächtige Stubenausstattungen, ein üppig gedeckter Tisch oder festliche Kleidung – wer sich etwas leisten konnte, zeigte es auch!
Wer ko, der ko! Ausgesuchte Luxusobjekte - ein gläserner Zierbecher, eine prachtvolle sogenannte Kropfkette und eine formvollendete Zinnkanne - aus der Sammlung der Glentleiten veranschaulichen dies im Infopoint.

Pracht, Prunk, Protz – Luxus auf dem Land
läuft bis zum 11. November 2009 im:

Freilichtmuseum Glentleiten des Bezirks Oberbayern
An der Glentleiten 4
82439 Großweil

Tel. 08851/1850 (Verwaltung)
Tel. 08851/18510 (Kasse)
Fax 08851/18511
freilichtmuseum@glentleiten.de
www.glentleiten.de

 
 
20.04.-04.06.2009
Ewig blühe Bayerns Land - Herzog Ludwig X. und die Renaissance
 
Stadtresidenz Landshut
vom 28. Mai bis 27. September 2009

Die Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen stellt im Infopoint mit prächtigen Fahnen ihre große Ausstellung für das Jahr 2009 vor:

Herzog Ludwig X. (1495-1545) brachte die Renaissance nach Bayern. Über 200 kostbare Werke der Tafelmalerei, Skulptur, Medaillen- und Buchkunst werden am historischen Ort, in den Prunksälen der Landshuter Stadtresidenz, gezeigt.
Ort der Ausstellung ist die im Auftrag Ludwigs X. von 1536 bis 1543 erbaute Stadtresidenz, ein spektakuläres Zeugnis italienischer Renaissancebaukunst von europäischem Rang. Ihre Architektur und das einzigartige mythologische Programm der Ausmalung werden im Hinblick auf ihre repräsentative Funktion und herrschaftspolitische Aussage anschaulich vorgestellt.

Ausstellung in der
Stadtresidenz Landshut
Altstadt 79
84028 Landshut

Telefon +49-0871-2 51 42
Fax +49-0871-27 63 93 17

Geöffnet (28.5.-27.9.09):
täglich 9 bis 18 Uhr
www.ausstellung-landshut.de

Veranstaltungshinweis:
"Landshuter Hochzeit 1475" – 27. Juni bis 19. Juli 2009
www.landshuter-hochzeit.de

 
 
Di, 10.03.2009, 20.00h
das NEUBUCH - Eröffnung der Reihe LYRIKOASE im Alten Hof München
 
Im spätgotischen Gewölbesaal des Alten Hofes präsentiert die Lyrikoase:

das NEUBUCH. Neue junge Lyrik
Eine Publikation des yerdermann Verlags (München), hrsg. von Ron Winkler, vorgestellt und moderiert von Ulrike Draesner; es lesen: Daniela Danz, Carl-Christian Elze, Christian Schloyer

Die Eröffnungsveranstaltung ist Programm. Neue Gedichte und neue lyrische Stimmen sollen in der Reihe LYRIKOASE vorgestellt werden – „ein paar Fäden in das immer changierende Labyrinth “, wie Ulrike Draesner es nennt, ausgeworfen werden.

Karin Fellner, Andrea Heuser und Berkan Karpat präsentieren was sie an- und aufregt, sie neugierig macht, sie überrascht. Zwanglos bringt die LYRIKOASE dreimal im Jahr Publikum und Künstler zusammen zum Zuhören, zum Lesen, zum Sprechen bei einem Glas Wein. Eine Lücke soll geschlossen werden, denn: „Gute Gedichtbände guter Autoren erscheinen und finden kein öffentliches Forum. Die wenigen Lyrik-Veranstalter sind auf Jahre ausgebucht und so kann es schon mal passieren, dass selbst renommierte Autoren drei Jahre auf eine Lesung ihres dann nicht mehr so neuen Gedichtbandes warten müssen.“ (A. Heuser)

Infopoint Museen & Schlösser in Bayern, Alter Hof 1, 80331 München
U 3/6 u. S-Bahn Haltestelle "Marienplatz" (zwischen Rathaus und Platzl)

Eintritt: 7,- / erm. 5,- Euro

Kommende Lesungen: 7. Juli 09 und 11. November 09

(MIT)VERANSTALTER: Karin Fellner, Andrea Heuser, Berkan Karpat und Simone Lutz in Kooperation mit dem Infopoint Museen & Schlösser in Bayern sowie dem Kulturreferat der LH München und DÜKKAN-Kulturplanungsbüro

 
 
02.03.-16.04.2009
Franz Marc Museum - Kunst im 20. Jahrhundert
 
2008 wurde das Franz Marc Museum in Kochel durch einen Neubau und bedeutende Sammlungsbestände erweitert, die interessante und neue Perspektiven für das Haus bieten.
Franz Marc und sein Werk stehen weiterhin im Zentrum. Seine Werke werden im Museum in Zukunft nicht nur im Kreis der Freunde und Mitstreiter vom Blauen Reiter gezeigt, sondern sie werden auch Werken der Brücke und der Nachkriegsabstraktion gegenübergestellt, deren Vertreter sich auf Franz Marc beriefen.
Im Infopoint stellt sich das Haus mit Fahnen vor und präsentiert einige exquisite Exponate - wie die Farbpalette Franz Marcs.

Die aktuelle Ausstellung "Lovis Corinth -Seelenlandschaften. Walchenseebilder und Selbstbildnisse" (8. Feb.– 19. Apr. 09) zeigt zahlreiche Selbstbildnisse Corinths, die seinen Bildern vom Walchensee gegenübergestellt sind. Als Zeugnisse der Innenschau des Künstlers bekunden sie wie er in fast romantischer Tradition seine subjektive Wahrnehmung in die Landschaft projiziert.

Franz Marc Museum
Kunst im 20. Jahrhundert
Franz Marc Park 8 – 10
82431 Kochel am See

Geöffnet:
Di. – So. und an Feiertagen
April - Oktober 10 – 18 Uhr
November - März 10 – 17 Uhr

Telefon: 08851 / 92488-0
Fax: 08851 / 92488-15

info@franz-marc-museum.de
www.franz-marc-museum.de

 
 
19.01.-25.02.2009
LOVIS CORINTH im Kunstforum Ostdeutsche Galerie
 
Lovis Corinth ist die Kernfigur im Kunstforum Ostdeutsche Galerie Regensburg, dem bedeutendsten Museum für moderne Kunst Ostbayerns. Die Regensburger Ausstellung ist die dritte und größte Station der deutsch-französischen Retrospektive zum 150. Geburtstag des Künstlers. Sie lockt mit einem eigenem Profil und vielen neuen Leihgaben. Auf über 1.000 m² Ausstellungsfläche werden 101 Gemälde gezeigt.
Die erstmals präsentierte Regensburger Corinth-Sammlung mit Zeichnungen und Druckgrafiken öffnet den Blick auf die intimsten Werkgeheimnisse des Grenzgängers zwischen Impressionismus und Expressionismus.

Im Infopoint verführen die bilderreichen Fahnen von Sammlung und beiden Corinth-Ausstellungen des Hauses zu einem Ausflug nach Regensburg.

Kunstforum Ostdeutsche Galerie
Dr.-Johann-Maier-Str. 5
93049 Regensburg

Geöffnet:
Di.-So. 10.00-17.00
Do. 10.00-20.00

www.kunstforum.net

bis 15.02.2009:
Lovis Corinth und die Geburt der Moderne
Große Retrospektive zum 150. Geburtstag

20.03.2009 bis 17.05.2009:
Corinth auf Papier. Die Regensburger Sammlung

 
 
01.12.2008-14.01.2009
Weihnachtsbilder auf Medaillen und kostbare Münzen - Staatliche Münzsammlung München
 
Weihnachtliche Medaillen mit Motiven vom Christkind und der Anbetung der Hlg. Drei Könige stimmen in die „staade“ Zeit ein und laden dazu ein, kostbare Glanzstücke der Staatlichen Münzsammlung München zu entdecken.
Die Bestände der Münzsammlung umfassen Münzen und Geldzeichen vom Beginn des Geldverkehrs in Kleinasien im 7. Jahrhundert v. Chr. bis zur Gegenwart. Darunter sind Zeugnisse untergegangener Kulturen der Antike ebenso wie Münzen des Mittelalters und der Neuzeit.
Die Sammlung kann im internationalen Vergleich als eine der ältesten und traditionsreichsten gelten und geht auf Herzog Albrecht V. von Bayern (1550 - 1579) zurück. Bereichert wird sie durch bedeutende Medaillen, geschnittene Steine und sogenanntes Primärgeld: eine Kette mit Schnecken und Hundezähnen aus Neuguinea veranschaulicht die Funktion von vormünzlichem Geld, deren selten vorkommendes Material einen praktischen Tauschwert bemisst. Die Ausstellung im Infopoint fächert die wichtigsten Aspekte der Sammlung exemplarisch auf, die - in unmittelbarer Nachbarschaft des Alten Hofes - im Museum selbst vertieft werden können.

Staatliche Münzsammlung München
Residenzstr. 1
80333 München
Tel. 089/227221
Fax 089/299859
Email info@staatliche-muenzsammlung.de

Di.-So. 10.00-17.00

www.staatliche-muenzsammlung.de

 
 
25.10.-29.11.2008
FASZINATION GEIGENBAU - Geigenbaumuseum Mittenwald
 
Geigen aus dem malerischen Gebirgsort am Fuße des Karwendels sind seit mehr als drei Jahrhunderten in der musikalischen Welt zu Hause. Schon Wolfgang Amadeus Mozart spielte eine Mittenwalder Geige.

Das 1930 gegründete Geigenbaumuseum Mittenwald, das generalsaniert & neu konzipiert 2005 wieder eröffnete, nutzt nun den Infopoint um sich & sein Handwerk zu präsentieren.
Neben erläuternden Fahnen zur Tradition des Geigenbaus und der Sammlung des Museums sind winzige Hobel, Harze und einzelne Elemente der Geige - wie figurativ geschnitzte Schnecken - zu sehen. Prachtstück der kleinen Ausstellung ist eine formvollendete Mittenwalder Geige der Klotz-Schule aus dem Jahre 1800. Sie geht auf den Begründer des Mittenwalder Geigenbaus zurück: 1686 hatte Matthias Klotz seine berühmte Geigenbauwerkstatt eröffnet.

Geigenbaumuseum Mittenwald
Ballenhausgasse 3
D 82481 Mittenwald
Tel. +49 (0) 8823 / 2511
geigenbaumuseum@markt-mittenwald.de
www.geigenbaumuseum-mittenwald.de

Öffnungszeiten des Museums:
15.10.- 04.11. (Nebensaison)
zwischen 11:00 und 16:00 Uhr
Montags geschlossen
ab 5.11.-15.12. leider geschlossen
spätere Öffnungszeiten siehe Museums-Homepage

 
 
25.10.2008
FASZINATION GEIGENBAU - Geigenbaumuseum Mittenwald
 
Zu Gast zur LANGEN NACHT der MÜNCHNER MUSEEN

Das Geheimnis des perfekten Geigenklangs steht im Infopoint zur "Langen Nacht der Münchner Museen" im Mittelpunkt. Das freistaatliche Forum der reichen Museums- und Schlösserlandschaft Bayerns stellt als einzige Einrichtig dieser Nacht ein nicht-münchnerisches Haus vor:
Heuer ist es das 1930 gegründete Geigenbaumuseum Mittenwald, das generalsaniert & neu konzipiert 2005 wieder eröffnete.

Geigen aus dem malerischen Gebirgsort am Fuße des Karwendels sind seit mehr als drei Jahrhunderten in der musikalischen Welt zu Hause. Schon Wolfgang Amadeus Mozart spielte eine Mittenwalder Geige.

Die Mittenwalder Geigenbauer bieten zur "Langen Nacht" Gelegenheit ihr traditionelles und international geachtetes Handwerk kennen zu lernen. Musikalisch eingerahmt werden sie von einem Geigen-Quartett, das die Kunst der Geigenbaus sinnlich erfahrbar macht.

SA 25.10.2008
19.00 -0.30 Uhr

Werkstatt: Geigenbauer zeigen wie eine Geige gebaut wird
Geigenklang: Musiker spielen barocke und moderne Geigenmusik
Kino: Historischer Film über den Geigenbau, Mittenwald 1930er Jahre

Im Alten Hof bietet das Vinorant kulinarische Köstlichkeiten.

Das komplette Programm der Langen Nacht:
http://www.muenchner.de/museumsnacht/

 
 
03.09.-17.10.2008
Vom keltischen Kultbäumchen bis zur „Kreisirrenanstalt“ - Museen des Bezirks Oberbayern
 
Die Museen, an denen der Bezirk Oberbayern beteiligt oder deren Träger er ist, möchten oberbayerische Kultur und Tradition erhalten, fördern und in einen überregionalen Kontext stellen.

Sie stellen die Menschen vor, die das Gesicht Oberbayerns geprägt haben: Hopfenbauern in der Hallertau, Siedler im Donaumoos und Holzknechte im waldreichen Süden. Sie führen die Besucher auf spannende Zeitreisen: in die keltisch-römische Vergangenheit Oberbayerns, in den ländlichen Alltag der Bauern und Handwerker und in ehemalige „Kreisirrenanstalten“.
Ob Freilicht- oder Themenmuseum, Archäologische Sammlung oder europäisches Künstlerhaus – alle Institutionen freuen sich auf Besucher jeden Alters. Informative Rundgänge und Führungen, spannende Workshops und Mitmachaktionen sowie Ausstellungen, Märkte und Thementage ermöglichen individuelle Museumserlebnisse.

Die zehn Einrichtungen präsentieren sich im Infopoint mit ihren vielfältigen Themen -außerdem sind hier passend zur aktuellen Ausstellung "Aus die Maus" im Bauernhausmuseum Amerang historische Mäusefallen zu bestaunen.


MUSEEN DES BEZIRKS OBERBAYERN:

Ruhpolding, Holzknechtmuseum Ruhpolding
www.holzknechtmuseum.de

Freising, schafhof - europäisches künstlerhaus oberbayern
www.schafhof-kuenstlerhaus.de

Amerang, Bauernhausmuseum Amerang
www.bhm-amerang.de

Wasserburg am Inn, Museum Inn-Salzach-Klinikum
www.inn-salzach-klinikum.de

Manching, kelten römer museum manching
www.museum-manching.de

Großweil, Freilichtmusuem Glentleiten
www.glentleiten.de

Haar, Psychatrie-Museum des Klinikums München-Ost
www.iak-kmo.de

Wolnzach, Deutsches Hopfenmuseum
www.hopfenmuseum.de

Karlshuld (Kleinhohenried), Freilichtmuseum Donaumoos
www.haus-im-moos.de

Rosenheim, Holztechnisches Museum Rosenheim
www.rosenheim.de

 
 
30.07.-29.08.2008
Die Museen der Stadt München zum 850. Stadtjubiläum: Jüdisches Museum München, Museum Villa Stuck, Münchner Stadtmuseum und Städtische Galerie im Lenbachhaus
 
Im Infopoint zeigen die vier Museen der Stadt München - Jüdisches Museum München, Museum Villa Stuck, Münchner Stadtmuseum und Städtische Galerie im Lenbachhaus - zur 850-Jahr Feier Flagge:

Das Jüdische Museum ist Teil des neuen architektonischen Ensembles am St.-Jakobs-Platz als städtebauliches Bindeglied zwischen dem Jüdischen Gemeindezentrum und der neuen Synagoge. Zur Zeit ermöglicht die Ausstellung „Sammelbilder [7]“ einen Einblick in drei Münchner Privatsammlungen jüdischer Ritual- und Kunstobjekte sowie die wechselvolle Geschichte des Gesammelten.

Das städtische Museum Villa Stuck ist in der Villa des Künstlerfürsten Franz von Stuck (1863-1928) beherbergt und präsentiert das bisher umfangreichste Ausstellungsprojekt zur 1892 gegründeten Münchner Secession. Die Gemäldeschau feiert glanzvolle Kunstwerke aus Gründerzeit, Impressionismus und Jugendstil und weist zudem die Verschränkung mit der nationalen und internationalen Kunstszene auf.

Zum Stadtjubiläum präsentiert das Münchner Stadtmuseum die neue Daueraustsllung „Typisch München!“. Damit erfüllt sich ein lange gehegter Wunsch: Erstmals wird die Kulturgeschichte Münchens von ihrer Gründungslegende bis zur Gegenwart in einem Rundgang zusammengeschlossen. In einer „best-of“-Auswahl werden ausschließlich Werke der eigenen Sammlungen gezeigt und in ihren jeweiligen stadtgeschichtlichen Kontext gestellt.

„Favoriten 08. Neue Kunst in München“ präsentiert eine von den Kuratoren des Lenbachhauses getroffene Auswahl teils noch junger Münchner Künstlerinnen und Künstler, die wieder die Chance erhalten sich auf die räumlichen Herausforderungen des Kunstbaus einzulassen. Auch die neue Auswahl an Favoriten stellt eine formale und inhaltliche Vielsprachigkeit dar, die sich mit dem Niveau internationaler Gegenwartskunst messen kann.

Weitere Informationen:
www.juedisches-museum-muenchen.de
www.villastuck.de
www.stadtmuseum-online.de
www.lenbachhaus.de

 
 
12.06.-18.07.2008
"Die Secession ist eine Weltanschauung!" - Die Münchner Secession 1892-1914
 
Anlässlich des 850-jährigen Jubiläums der Stadt München organisiert das Museum Villa Stuck das Ausstellungsprojekt „Münchner Secession“. Bereits 1892 wurde diese international ausgerichtete Künstlervereinigung, zu deren Gründungsmitgliedern neben Franz von Stuck auch Peter Behrens, Lovis Corinth, Adolph Hölzl und Max Liebermann gehörten, gegründet. München wurde somit zum Ausgangspunkt des Secessionismus, welcher sich gegen eine eingeengte und konservative Kunstauffassung des 19. Jahrhunderts richtete und für eine bahnbrechende Befreiung in der Kunst eintrat. In kürzester Zeit bildeten sich – das Münchner Vorbild aufgreifend – Secessionen in Darmstadt, Dresden, Wien und Berlin.

Die Ausstellung „Münchner Secession“ betont den damals wie heute gültigen Rang Münchens als internationale Kunst- und Kulturmetropole. Wie kaum ein anderes Thema der Kunst- und Kulturgeschichte unterstreicht die gleichermaßen tolerante, vielfältige wie internationale Ausrichtung der „Münchner Secession“ das übergreifende Motto „Brücken Bauen“ des 850. Jubiläums der Stadt München. Einblicke in die Schwerpunkte der Ausstellung bietet die Präsentation hier im Alten Hof, dem historischen Kern der Münchner Altstadt.

Ein umfangreiches Rahmenprogramm, das sich den verschiedensten Bevölkerungsgruppen öffnet, wird die Ausstellung begleiten. Begleitend zur Ausstellung erscheint ein wissenschaftlicher Katalog.

Museum Villa Stuck
Prinzregentenstr. 60
81675 München
Tel. (089) 45555-10
Fax (089) 45555-124

www.villastuck.de

Di-So 11:00 - 18:00 Uhr
Ausstellung vom 5. Juni bis 14. September 2008

 
 
14./15. Juni 2008
850 Jahre München - "Feuer auf der Isar "
 
Im Alten Hof findet zum Stadtgründungsfest am 14. und 15. Juni das offizielle Kinderprogramm der Landeshauptstadt München statt.

Alle Kinder und Jugendlichen sind herzlich eingeladen, bei der Aufklärung des verzwickten historischen Kriminalfalles von 1231, dem "Mord auf der Donaubrücke" mitzuhelfen. Auch über das mittelalterliche Leben im damaligen München erfahrt ihr allerhand: Kräuterhändlerinnen und Handwerker bauen hier ihre Stände auf. Es wird Stationentheater zu wichtigen Münchner Ereignissen geben, eine Klosterschreibstube, eine Burgküche und Wasch-und Badestuben, auch ist die Rittertruppe Eysengwant anzutreffen.

Die Dauerausstellung "Münchner Kaiserburg" im Alten Hof feiert den Stadtgründungstag mit! Eine bilderreiche Multimedia-Präsentation, die jeweils zur vollen und zur halben Stunde läuft, bietet eine lebendige Einführung in die Geschichte und die Geschichten des Alten Hofs. Originale Fundstücke der Ausgrabungen von 1999 zeugen anschaulich von den früheren Bewohnern und der Nutzung des Alten Hofes.
Die Stadtgeschichte Münchens von ihren Anfängen bis zum Ende des Königreichs Bayern im Jahre 1918 stellt der zwölfminütige Film "Hof und Stadt – Die Entwicklung Münchens unter dem Einfluss des Herrscherhauses Wittelsbach" vor. Pünktlich zum Stadtgründungsfest wird auch unsere Publikation zur "Münchner Kaiserburg" vorliegen.

Unser Suchspiel zur Ausstellung, ein Puzzle mit der Ansicht des Alten Hofes und seinem Affenerker sowie ein Holzbaukasten, mit dem die gesamte Burganlage nachgebaut werden kann, warten auf findige Besucher!

Jeweils ab 17.30 tagt die Sitzung des Hofkammerkommissars auf einer Bühne im Alten Hof, um den Kriminalfall vom Donaubrücken-Mord zu lösen. Anschließend klingt der Abend mit Liedern und Musik aus.

Wir freuen uns über Ihren Besuch!

www.muenchner-kaiserburg.de
Sa, 14.06., 10.00-18.00 Uhr
So, 15.06., 11.00-18.00 Uhr

 
 
14.04.-30.05.2008
Kunsträume Bayern 2008
 
Im Infopoint erfahren Sie alles über das landesweite Festival „Kunsträume Bayern“, das in diesem Sommer - von Altdorf bis Würzburg - in 67 bayerischen Städten und Gemeinden stattfindet. Jede Stadt, jede Region wählt ein spezifisches Thema und stellt ihren „Kunstraum“ vor. Im gesamten Freistaat beteiligen sich 50 Museen, Galerien und Kunstvereine, weit mehr als 200 Künstlerinnen, Künstler und Künstlergruppen stellen aus und in 140 Veranstaltungen und Ausstellungen entstehen die „Kunsträume Bayern 2008“.
Unter dem Titel KunstRäume_StadtRäume nehmen Künstler Straßen und Plätze in Besitz, gestalten öffentliche Räume, irritieren und machen sie bewusst. GrüneGürtel verbinden Kunst mit der Natur in Landart-Projekten und künstlichen Gärten. Kunstprojekte schaffen Regionen. Mit der Reihe Standpunkte_Landeplätze landen keine Ufos– dafür aber Kunstwerke in der Oberpfalz. Sie spannen ein Netz, das künftig als Kulturregion tragen soll. Unter dem Titel: „Kunst im Fluss“ bewegt sich die Donau-Altmühl-Region auf neue Ufer zu. transform steht für Schulen und SchülerInnen, die ihre Städte zu Räumen mit Kunst verwandeln. Gelungene RaumKunst stellt die gleichnamige Reihe vor - und meint den Raum städtisch.

Mehr Informationen unter:
www.kunstraeume-bayern.de
1. Juni bis 14. September 2008

 
 
04.03.-11.04.2008
ZARENSILBER - Augsburger Silber aus dem Kreml
 
Im Infopoint finden Sie in einer kleinen Präsentation einen ersten Anreiz, die prächtige Schau Augsburger Kunsthandwerkes zu besuchen.
Im Moskauer Kremlmuseum befindet sich heute die weltweit größte Sammlung Augsburger Gold- und Silberschmiedearbeiten. Viele der Kostbarkeiten gelangten vom 16. bis 18. Jahrhundert als diplomatische Geschenke der europäischen Fürstenhäuser an den Hof der russischen Zaren. Die Exponate aus der ehemaligen Schatzkammer der Zaren - als Leihgaben für die Dauer der Ausstellung an ihren Enstehungsort zurückgekehrt - geben einen tiefen Einblick in die Tafelsitten der Renaissance und des Barock.

Maximilianmuseum
Philippine-Welser-Str. 24
86150 Augsburg
Tel. 0821/324-4125

Öffnungszeiten:
Di.-So. 10.00-17.00

Führungen und weitere Informationen unter:
www.zaren-silber.de

 
 
29.02.-28.03.2008
Teufel, Tod & Schwarzenegger
 
Filmplakate aus Ghana - Sammlung Wolfgang Stäbler

In Westafrika gehören handgemalte Werbeschilder noch zum alltäglichen Straßenbild. Sie machen zumeist auf Frisörläden, Imbissbuden, Naturheilkundige oder öffentliche Telefone aufmerksam.
Als in den 1980er Jahren erste Videogeräte Ghana erreichten, entstanden kleine, sehr populäre Video-Kinos. Für sie fertigen besonders talentierte Maler phantasievolle Filmplakate an. Alte Mehlsäcke sind das Trägermaterial für die farbenfrohen Gemälde mit ihren oft drastischen Darstellungen. Nach dem Gebrauch in den städtischen "Videoclubs" wandern die Plakate oft noch mit mobilden Wanderkinos, bestehend aus Video- oder DVD-Player, Fernsehgerät und Autobatterie, duch die ländlichen Regionen.
Die Ausstellung zeigt einen Querschnitt dieser Plakate: Tod, Teufel und Gestalten aus der afrikanischen Glaubenswelt werben für einheimische Produktionen; weltweit bekannte Stars wie Arnold Schwarzenegger oder Kung-Fu-Helden stehen für die internationale, auch in Westafrika äußerst beliebte Action-Filmszene.

Die Ausstellung findet im zweiten Geschoss des Burgstockes im Alten Hof statt.

Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern
Alter Hof 2
80331 München
Tel.: 089-2101400
www.museen-in-bayern.de

Mo-Do 10.00-16.30, Fr 10.00-14.00
Feiertage geschlossen
Eintritt frei

 
 
15.01.-23.02.2008
450 Jahre Bayerische Staatsbibliothek
 
Die Bayerische Staatsbibliothek, gegründet 1558 von Herzog Albrecht V. als Hofbibliothek der Wittelsbacher, feiert 2008 ihren 450. Geburtstag.
In einer großen Jubiläumsausstellung und acht Schatzkammerausstellungen präsentiert die Bayerische Staatsbibliothek im Jahr 2008 wertvolle Preziosen und Kostbarkeiten aus ihren Tresoren und Magazinen. Ein Überblick über die Veranstaltungen gibt nun die Präsentation im infopoint.
Eröffnet wird die Ausstellungsreihe mit "Liebe, Götter und Dämonen", in der erlesene asiatische Handschriften zu sehen sind, deren Spektrum an Illustrationen, Schriften, Formen und Beschreibstoffen außergewöhnlich ist. Die Vielfalt der Handschriftenkultur des indischen Subkontinents spiegelt sich in anmutigen Miniaturen, Palmblättern mit minuziös geritzten Zeichnungen sowie religiösen Handschriften aus Nepal wider.

"Liebe, Götter und Dämonen" (02.01.-27.01.2008)
Mo.-Fr. 9.00 bis 17.00 h, Do. 9.00 bis 20.00 h
Sa. und So. 13.00 bis 17.00 h

Kostenlose Führungen durch die Ausstellung:
donnerstags 18.00 h und freitags 15.00 h

Bayerische Staatsbibliothek
Schatzkammer, 1. Stock,
Ludwigstr. 16, 80539 München
U3/U6, Bus 154, Haltestelle Universität

www.bsb-450jahre.de

 
 
18.12.07-13.01.08
115 Jahre Narhalla
 
Die Münchner Gesellschaft Narhalla e.V. zeigt anläßlich ihres 115. Geburtstages die fein genähten und phantasievoll gestalteten Prinzengardenkostüme der letzten Jahre. Die Historie der Narhalla lässt sich dann an den Orden ablesen, die von 1928 bis 2008 alle im Original in Schautafeln unter die Lupe genommen werden können.
Am 8. Januar stürmte die Münchner Faschingsgesellschaft den Infopoint mit ihrem frisch inthronisierten Prinzenpaar und Oberbürgermeister Ude... Ein dreifaches NARR-HALLA, NARR-HALLA NARR-HALLA!!!

 
 
18.10.-30.11.2007
Die hölzernen Helden der Augsburger Puppenkiste
 
Speziell zur Langen Nacht der Museen in München, am 20. Oktober 2007, bot sich den Besuchern des Infopoints die Gelegenheit, die Fäden selbst in die Hand zu nehmen: ein Puppenspieler wies in die grundlegenden Geheimnisse des Puppenführens ein.
Dies fand im Rahmen der aktuellen Präsentation des Augsburger Puppentheatermuseum "Die Kiste" statt, die noch bis Ende November den Besuchern einen Blick hinter die Kulissen eines der erfolgreichsten Museen seiner Art in Europa gewährt. Bereits seit fünf Jahren zeigt man dort die „Stars an Fäden“ - wie Jim Knopf und Lukas den Lokomtivführer oder Urmel aus dem Eis - und hält für die Besucher ein innovatives Programm bereit. In den Räumen des Infopoints werden neben Bühnenbildern, Kostümen und Entwürfen auch einige Originalfiguren aus dem Fundus der Augsburger Puppenkiste gezeigt.


"Die Kiste"
Das Augsburger Puppentheatermuseum
Spitalgasse 15
86150 Augsburg
www.diekiste.net

info@diekiste.net
Führungen: 0821-450345-0

Öffnungszeiten:
Di. – So. 10.00 – 19.00 Uhr

 
 
03.09.-15.10.2007
Schweinzeit 2007
 
Der Infopoint lässt die niederbayerische "Sau raus", denn für sechs Wochen sind allerhand Schweinderl hier zu Besuch, die auf ein Festival ganz eigener Art hinweisen:

Das niederbayerische Hügelland südlich der Donau ist eine Hochburg der bayerischen Schweineproduktion. Weil außerdem nach dem chinesischen Mondkalender im Jahr 2007 ein Jahr des Schweins gefeiert wird, präsentiert das KulturBüro Maria Bruckbauer Landshut die Veranstaltungsreihe "Schweinzeit 2007". Ab dem 24. September stehen zwischen Passau, Landshut und Kelheim 99 Tage ganz im Zeichen der Sau.
Rund 80 Veranstaltungen finden im Rahmen des Festivals rund um das Nutz- und Kulturtier Schwein statt.
Zu den Höhepunkten gehören eine Kulturgeschichtliche Ausstellung im Freilichtmuseum Massing/Landkreis Rottal-Inn mit dem Thema „Die ganze Sau – Dinge aus Schwein". Außerdem die Kunstausstellung des Berufsverbands Bildender Künstler (BBK) Niederbayern und des Landkreises Passau im Museum Kloster Asbach/Landkreis Passau.

Kontakt: KulturBüro Maria Bruckbauer
Niedermayerstraße 12, 84028 Landshut
Tel. 0871 27 36 76, e-mail
info@schweinzeit2007.de
www.schweinzeit2007.de

 
 
17.07.-31.08.2007
Berchtesgadener Museen. Geschichte - Kunst - Kultur
 
Im Infopoint bieten großformatige Tafeln und ergänzende Vitrinen zur "Geschichte - Kunst - Kultur" einen Blick in das Berchtesgadener Land im Spiegel seiner Museen: die Dokumentation Obersalzberg, das Königliche Schloss Berchtesgaden, das Rehmuseum im Königlichen Schloss und das Heimatmuseum Schloss Adelsheim Berchtesgaden.

In der jahrhundertelang selbständigen Fürstpropstei entwickelten sich bodenständige Kultur und Brauchtumsleben - ein Schauplatz der jüngeren Geschichte war der Obersalzberg.
Mit dem Heimatmuseum im Schloss Adelsheim, diesem repräsentativen Gebäude aus der Spätrenaissance, das mit seienn Beinschnitzereien, dem Holzhandwerk und Spielzeug oder der volkskundlichen Sammlung Rudolf Kriss zeigt sich eines der bedeutensten Heimatmuseen Bayerns. Der Rosengarten des königlichen Schlosses ist ein sommerlicher Anziehungspunkt in der 1102 als Augustiner Chorherrenstift gegründeten ehemaligen fürstpröpstlichen Residenz, die sich 1810 zum Wohnschloss der bayerischehn Könige wandelte und in den ehemaligen Stallungen nun auch einem Rehmuseum Unterkunft bietet.
Der Blick in den Bunker führt auf den Obersalzberg, wo in der Dokumentation Obersalzberg eine Dauerausstellung des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin die Geschichte des Obersalzberg und der nationalsozialistischen Diktatur in weltweit einzigartiger Gesamtsicht zum Inhalt hat.


Dokumentation Obersalzberg
Apr.-Okt., tägl., 9.00-17.00 Uhr
Nov.-März, Di-So, 10.00-15.00 Uhr
www.obersalzberg.de

Königliches Schloss Berchtesgaden & Rehmuseum
16. Mai - 15. Okt., tägl. außer Sa, 10.00-12.00 u. 14.00-16.00 Uhr
16. Okt. - 15. Mai, Mo-Fr, 11.00-14.00 Uhr
www.haus-bayern.com

Heimatmuseum Schloss Adelsheim
Di-So, 10.00-16.00 Uhr (Nov. geschlossen)
www.heimatmuseum-berchtesgaden.de

 
 
05.06.-14.07.2007
Unterm Sternenmantel - 1000 Jahre Bistum Bamberg 1007-2007
 
Die große oberfränkische Jubiläumsausstellung, die sich im Infopoint präsentiert, findet am Bamberger Domberg in drei Standorten statt: Diözesanmuseum, Historisches Museum und Staatsbibliothek Bamberg.

Unter dem Schutz des Sternenmantels, dem Geschenk eines Diplomaten an den sakralen Herrscher Heinrich II., entwickelte sich Bamberg im Laufe des Mittelalters zu einem bedeutenden Zentrum der Bildung und Kultur. In Bamberg wird das heilige Stifterpaar verehrt, befindet sich das Grab Papst Clemens II. und wandelt man auf den Spuren Bischof Ottos des Heiligen.

Die Sonderausstellung bewegt sich im Spannungsfeld von Kontinuität und Reform: von der Gründungszeit 1007 und den monastischen Bewegungen des Mittelalters, über die Zeit der katholischen Reform und des aufgeklärten Absolutismus, bis hin zum zweiten Vatikanum und der Stellung von Kirche und Gesellschaft am Beginn des dritten Jahrtausends. Auf 1.500 qm präsentiert die Jubiläumsausstellung hochwertige Leihgaben und kostbare Bestände des Domschatzes, die Diözese und Hochstift in Zeit, Raum und Liturgie widerspiegeln.

Ort: Diözesanmuseum/Historisches Museum und Staatsbibliothek Bamberg
Dauer: 12. Mai – 04. November 2007
Öffnungszeiten: Mo - So 10.-17.00 Uhr

Führungen und Buchungen Tel.: 0951-5193034
www.unterm-sternenmantel.de

 
 
25.04.-01.06.2007
Berta-Hummel Museum und Freilichtmuseum in Massing
 
Das niederbayerische Massing entfaltet die Reize seiner beiden sehr unterschiedlichen Museen vor den Besuchern der bayerischen Landeshauptstadt in unserem Infopoint...

Hier erfahren Sie etwas über das persönliche Umfeld von Berta Hummel – Familie, Kindheit und Jugend, Eintritt ins Kloster – und ihren künstlerischen Werdegang und können außerdem einige der berühmten Hummel-Figuren aus der Nähe begutachten, wie zum Beispiel die Gänseliesl. Diese verweisen auf die weltweit wohl größte Privatsammlung von alten Hummel-Figuren im Berta-Hummel Museum, aus dem sie stammen, und das sich im Geburtshaus der Künstlerin und Ordensfrau befindet. Dort lässt sich anhand von Photos und Originalmodellen außerdem der Werdegang einer Hummel-Figur von der Bildvorlage bis zum fertigen Produkt nachvollziehen. Das Berta-Hummel-Museum hat es sich zudem zur Aufgabe gemacht, in wechselnden Ausstellungen auch die bisher wenig bekannten Gemälde und Graphiken der „anderen Berta Hummel“ zu zeigen und mit zeitgenössischer Kunst in Dialog zu gehen.

Einen bodenständigen Gegenpol bildet das Freilichtmuseum mit den gezeigten Objekten seiner Sammlung: interessant geprägte Kernseifen, Bodenwachs und Schuhcreme in originaler Blechdose. Das Museum präsentiert im Infopoint seine museumspädagogischen Aktivitäten wie auch mit den Erläuterungen zum Depot die Arbeit eines Museums hinter den Kulissen. Vor Ort in Massing kann man typische Bauformen aus dem südlich der Donau liegenden Teil Niederbayerns kennen lernen. Zusammen mit dem ebenfalls vom Zweckverband Niederbayerische Freilichtmuseen getragenen Freilichtmuseum Finsterau dokumentiert das Freilichtmuseum Massing ländliches Bauen, Wohnen und Wirtschaften in Niederbayern. Mit einer funktionstüchtigen Jugendstil-Kegelbahn ist 2003 neues Leben auf dem Anwesen hinzugekommen.

Das Berta-Hummel Museum im Hummelhaus
Marktplatz 32
84323 Massing
Mo.-Sa. 9.00-17.00
So. 10.00-17.00
www.hummelmuseum.de


Freilichtmuseum Massing
Steinbüchl 5
84323 Massing
Mai-Sept. 9.00-18.00
www.freilichtmuseum.de

 
 
05.03.-12.04.2007
Das Augsburger Puppentheatermuseum "Die Kiste"
 
Urmel, Jim Knopf, Lukas und Co haben seit 2001 ihr eigenes Museum: "Die Kiste".
Einen kleinen Einblick in die faszinierende Welt der Augsburger Puppenkiste erhält man derzeit im Infopoint in München, der gleichzeitig Lust auf einen Besuch nach Augsburg machen soll.

In Augsburg sind all die berühmten Marionetten der Augsburger Puppenkiste auf 570 Quadratmetern in ihrer "natürlichen Umgebung" zu bewundern. Dazu sind Bühnenbilder, Entwürfe und Kostümzeichnungen liebevoll zwischen den Kisten dekoriert.
So kann sich der wahre Puppenkistenfan in aller Ruhe in die Welt der Stars an Fäden versenken, die fantasievollen Details studieren und die Szenerie vor seinem geistigen Auge lebendig werden lassen. Freilich ist auch Spannendes über die Macher des Marionettentheaters zu erfahren.
Und wer die Helden aus Holz in Aktion erleben will, der hat die Gelegenheit, in zwei kleinen Kinos die TV-Hits aus über 50 Jahren Augsburger Puppenkiste zu genießen.
Kleine Besucher, die ihre Lieblingsfiguren selbst zu Papier bringen wollen, können sich in der Mal-Ecke austoben. Eine dreimal jährlich wechselnde Sonderausstellung, Workshops sowie Seminare zum Thema Figurentheater runden das vielfältige Programm des Museums ab.
Für zweieinhalb Stunden wird Erinnerung lebendig und garantiert ein aufregendes Wiedersehen mit der Kindheit und viel Raum zum Träumen. "Die Kiste" ist mit 280.000 Besuchern das erfolgreichste Puppentheatermuseum Europas.


"Die Kiste"
Das Augsburger Puppentheatermuseum
Spitalgasse 15
86150 Augsburg
www.diekiste.net
info@diekiste.net
Führungen: 0821-450345-0

Öffnungszeiten:
Di. – So. 10.00 – 19.00 Uhr

 
 
25.01.-28.02.2007
Conrad Meit - Ein Bildhauer der Renaissance
 
Kleine Figuren zeigen auf den Fahnen im Infopoint ihre wahre Größe und machen neugierig auf die im Bayerischen Nationalmuseum noch bis zum 18. März versammelten Originale.

Erstmalig wird dem Werk des Renaissance-Bildhauers Conrat Meit (Worms 1470/85 - Antwerpen 1550/51) eine eigene Ausstellung gewidmet. Mit Albrecht Dürer befreundet und von diesem hoch gelobt, gilt Conrat Meit als einer der bedeutendsten Bildhauer der frühen Renaissance in Nordeuropa.
Das Bayerische Nationalmuseum besitzt eines der Schlüsselwerke des Künstlers, die Statuette der Judith mit dem Haupt des Holofernes. Als einzige seiner erhaltenen Skulpturen ist sie mit seinem Namen signiert. Die Ausstellung wird um dieses Meisterwerk ca. 80 Exponate, darunter die meisten der erhaltenen Skulpturen Meits und viele Werke seiner Zeitgenossen aus internationalen Museen versammeln. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Meits Aktstatuetten aus Holz, Alabaster und Bronze, seine geschnitzten Porträts und einige seiner großplastischen Werke aus Marmor und Alabaster. Im Vergleich mit Werken zeitgenössischer Künstler wie Albrecht Dürer, Lucas Cranach d. Ä., Tilman Riemenschneider und Antico wird Meits Bedeutung als Renaissance-Künstler anschaulich vor Augen geführt.

Bayerisches Nationalmuseum
Prinzregentenstr. 3
80538 München
Tel. 089/21124-01
Fax 089/21124-201
www.bayerisches-nationalmuseum.de

Di.-So. 10.00-17.00, Do. 10.00-20.00
Ausstellungsdauer: 1. Dez. 2006 - 18. März 2007

 
 
30.11.2006 - 13.01.2007
Afrika sitzt - Hocker, Stühle und Darstellungen aus der Sammlung Wolfgang Stäbler
 
Unsere Besucher erwartet im Infopoint ein Einblick in die afrikanische "Welt des Sitzens"...

Das Sitzen, oder besser: wie und worauf man sitzt, hat in allen Kulturen eine besondere Bedeutung: Man "be-sitzt" etwas, Thron oder Chefsessel symbolisieren Macht und hervorgehobene Stellung.

Afrika hat eine eigene "Sitzkultur" entwickelt. Eine Vielfalt von regionaltypischen Hockern und Stühlen zeugt von Gestaltungsfreude, aber auch Traditionsverbundenheit. Meist sind sie deutlich niederer als europäische Möbel. Man sitzt auf ihnen oft mit ausgestreckten Beinen.

Dem Sitzen in Afrika kommt daneben oft auch eine kultische Bedeutung zu. Der goldene Hocker der Aschanti (Ghana) symbolisiert die Einheit ihres Reichs. Auf den eisernen Ahnenaltären der Fon (Benin) sind die Verstorbenen zumeist sitzend dargestellt – ein Zeichen ihrer Würde. Im Kongo diente regionalen Herrschern der Rücken von Sklaven als mobile Sitzgelegenheit, denn sie sollten nicht den Boden berühren. Bestimmte Hocker- und Stuhltypen symbolisieren die soziale Stellung ihrer Besitzer oder dürfen traditionell nur von Männern benutzt werden.

Heute verdrängen einfache Bretterschemel und (Plastik-)Stühle die geschnitzten Hocker, und mancher traditionelle Sitz eines Würdenträgers findet seine letzte Verwendung bei einem Straßenfriseur oder als kleiner Marktstand. Die Ausstellung zeigt herkömmliche Sitzgelegenheiten des afrikanischen Alltags ebenso wie Darstellungen, die ihre Nutzung zeigen – Zeugnisse einer langsam zu Ende gehenden kulturellen Tradition.

 
 
21.10.-27.11.2006
tim - Das zukünftige Textil- und IndustrieMuseum Augsburg
 
Nach dem vielfältigen Auftakt zur Langen Nacht der Museen hinterlässt dieses neue Museum mit Bild- und Infotafeln Spuren im Infopoint:

Auch wenn das Bayerische Textil- und Industriemuseum (tim) seine Pforten erst im Jahr 2008 offiziell in Augsburg öffnen wird, gibt es schon jetzt allerhand zu erzählen und zu zeigen. Das Konzept für das erste staatliche Industriemuseum Bayerns steht und erklärt anhand der drei großen M (Mensch – Maschine – Mode) alles rund um die Textilindustrie, die einst in Bayern so groß und Motor für den Prozess der Industrialisierung war.

Laufende Veranstaltungen des Museums sind seiner Internetseite zu entnehmen. Ausserdem kann man im Infopoint-Shop "Schlossertücher" erwerben, die auf historischen Webmaschinen des tim erstellt wurden.

Bayerisches Textil- und Industriemuseum (tim)
c/o Alte Kuka-Halle
Ulmer Straße 72
D-86156 Augsburg

Fon: ++49-(0)821-324-4684
Fax: ++49-(0)821-324-4690
www.tim-bayern.de

 
 
05.09.-19.10.2006
Neueröffnung Halle 1 & 2 Deutsches Verkehrsmuseum München
 
Im Infopoint kündigt das Verkehrszentrum des Deutschen Museums mit Fahnen ein grosses Ereignis an: denn am 21. Oktober werden Halle I (Stadtverkehr) und Halle II (Reisen) endlich eingeweiht und kompletieren mit der bereits für das Publikum offenen Halle III (Mobilität und Technik) das Museum. Damit wird die ganze Breite dieser Sammlung mit ihren über 1000 Exponaten deutlich und die einzigartigen Schätze wie das erste Automobil, die legendäre Dampflock S3/6 oder das "Rhätische Krokodil" können nun ihre Bewunderer finden.
Nirgends sonst sind Geschichte, Gegenwart und Zukunft des mobilen Menschen so erlebbar!

Deutsches Museum Verkehrszentrum
Theresienhöhe 14a
80339 München
Tel. 089/2179-529
Tel. 089/500806140
Fax 089/2179515
www.deutsches-museum.de/verkehrszentrum

Öffnungszeiten: tägl. 9.00-17.00, Do. 9.00-20.00

U4/5: Haltestelle Schwanthalerhöhe

 
 
19.07.-31.08.2006
Verschüttet vom Vesuv - Die letzten Stunden von Herculanuem
 
Die bronzene Läuferstatue auf den Fahnen im Infopoint lockt mit durchdringenden Bilck in eine der großen Ausstellungen dieses Sommers.

Die Katastrophe ereignete sich am 24. August 79 nach Christus - inmitten der Nacht; sie war nicht zu sehen und nicht zu hören. Eine bis zu 25 m dicke Schicht aus Schlamm und Bimsstein begrub die Stadt Herculaneum unter sich. Ihre Wiederentdeckung im Jahr 1709 - ein Ereignis von außerordentlicher kulturgeschichtlicher Tragweite - kann mit Fug und Recht als die Wiege des Klassizismus in Europa gelten.
"Die letzten Stunden von HERCULANEUM" ist nicht nur die erste große, außerhalb Italiens gezeigte Sonderausstellung, die sich ausführlich Leben und Kunst, Untergang und Wiedergeburt dieser verschütteten - ebenso kultivierten wie umtriebigen - antiken Stadt am Golf von Neapel widmet. Ihre - im Vergleich zu den bisherigen Ausstellungen über die antike Vesuvstadt thematisch ergänzte - Präsentation in der Archäologischen Staatssammlung München dokumentiert darüber hinaus erstmals auch den besonderen Stellenwert der Antikenrezeption im Veranstaltungsland Bayern und ihre Stellung im größeren Rahmen des deutschen und europäischen Klassizismus.


Archäologische Staatssammlung München
Museum für Vor- und Frühgeschichte
Lerchenfeldstr. 2
80538 München
Tel. 089/2112402
Fax 089/21124401
www.archaeologie-bayern.de

Führungen: So 11.00 Uhr und 14.00 Uhr, 6.00 Euro
Themenführungen: vgl. Tagespresse/Internet
Audiotour: deutsch / engl.

Telefonische Anmeldung zu den Führungen erbeten.

 
 
12.06.-15.07.2006
Villa Stuck - Historische Räume
 
Mit einer Fahneninstallation seiner historischen Räume lädt das Städtische Museum Villa Stuck im Infopoint alle Besucher zu einem ersten Einblick in das einmalige Münchner Gesamtkunstwerk Villa Stuck!
Die besondere Bedeutung der Villa Stuck als herrschaftlicher Künstlersitz zeigt sich auch in dem komplexen ikonographischen Programm, nach dem der Bauherr und Malerfürst Franz von Stuck nicht nur die Architektur, sondern auch die Innendekoration bis hin zu den Möbeln entwarf und teilweise selbst ausführte. Der Besucher kann das dem Jugendstil immanente harmonische Zusammenspiel von Kunst und Leben bei einem Gang durch die historischen Räume, die zum Teil noch mit originaler Ausstattung erhalten sind, nachvollziehen. Darüber hinaus bietet das Museum zahlreiche Ausstellungen an, die alle Kunstgattungen übergreifen und sich nicht nur auf die Kunst der Jahrhundertwende und die Avantgarde des 20. Jh., sondern auch auf die zeitgenössische Kunst beziehen.

Nach Abschluss der aufwändigen Restaurierung 2005 sind nun auch die Historischen Räume und das Künstleratelier mit dem "Sünde-Altar" wieder für das Publikum zugänglich. Und mit dem nach pompeijanischen Vorbildern gestalteten Künstlergarten ist ein Ort entstanden, der zum Verweilen einlädt.

Museum Villa Stuck
Prinzregentenstraße 60
81675 München
Mi-So 11.00-18.00h
www.villastuck.de

 
 
03.05.-10.06.2006
200 Jahre Franken in Bayern
 
Landesausstellung 2006 im Museum Industriekultur in Nürnberg
4.April - 12.November 2006

Im Infopoint geben Informationsfahnen einen ersten Überblick über Themenschwerpunkte, die vom Haus der Bayerischen Geschichte dieses Jahr beleuchtet werden. Im Museum Industriekultur in Nürnberg wird in der Landesausstellung 2006 an das Entstehen des neuen Staates Bayern 1806 erinnert, dessen Entwicklung in besonderem Maße von den fränkischen Gebieten geprägt wurde.

Die großen politischen und gesellschaftlichen Veränderungen der letzten 200 Jahre sind die Themen einer abwechslungsreichen und unterhaltenden Geschichtsinszenierung. Dabei werden Ausschnitte der gemeinsamen bayerisch- fränkischen Vergangenheit in den Vordergrund gestellt.

Was bringt die Zukunft für Franken und Bayern? Diese Frage steht am Ende des Rundganges durch die fränkisch-bayerische Geschichte. Trotz der bekannten Probleme der demografischen Entwicklung, der Globalisierung der Märkte und der sich ankündigenden Klimawende - Franken in Bayern hat Zukunft, zumindest im Frankutopia der Landesausstellung.

Detailliertere Informationen zur Ausstellung erfahren Sie auf der Internet-Seite des Hauses der Bayerischen Geschichte:
www.hdbg.de/franken2006

Ort der Ausstellung
Museum Industriekultur
Äußere Sulzbacher Straße 62
90491 Nürnberg

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag 9 - 18 Uhr
und an allen Feiertagen

 
 
02.03.-15.04.2006
Kulturspeicher Würzburg - Das Bauhaus und die Esoterik
 
Der Kulturspeicher Würzburg stellt sich mit seiner aktuellen Ausstellung, einer Vorschau und seiner Sammlung auf bedruckten Fahnen im Infopoint vor.

Hat das wegen seines Rationalismus bekannte und zum Teil gescholtene Bauhaus eine esoterische Rückseite? Dieser Frage geht die Ausstellung "Das Bauhaus und die Esoterik? Johannes Itten – Wassily Kandinsky - Paul Klee" auf neuer Quellengrundlage nach: Dabei stehen die Gründungsphase und die Jahre des Weimarer Bauhauses (1919-1925) sowie als Künstler J. Itten im Vordergrund.
Die Ausstellung, die bis zum 1. Mai im Kulturspeicher zu sehen ist, dokumentiert in zahlreichen Schlüsselwerken, kunsttheoretischen Quellen und dokumentarischen Fotoaufnahmen die Bedeutung, die das Verhältnis von ‚Okkultismus und Avantgarde’ für die Entstehung der Moderne am Bauhaus besaß.

Auf der Basis neuerer Quellenforschungen dokumentieren ausgewählte Schlüsselwerke von J. Itten, O. Schlemmer, W. Kandinsky, W. Gropius, P. Klee, G. Muche und zahlreichen anderen Künstlern am Bauhaus unterschiedliche Formen der Auseinandersetzung mit esoterischen Vorstellungen. Die Positionen können dabei von feierlicher Andacht bis zu ironischem Augenzwinkern reichen.

Museum im Kulturspeicher Würzburg
Veitshöchheimer Str. 5
97080 Würzburg
Tel. 0931/32225-0
Tel. 0931/32225-19 (Museumspädagogik)
Fax 0931/32225-18
www.kulturspeicher.de

 
 
16.01.-28.02.2006
Neueröffnung: Die Sammlung Bollert
 
Im Infopoint hängen nun Fahnen zum neueröffneten Sammlungsbereich des Bayerischen Nationalmuseums in München mit Bildwerken aus Gotik und Renaissance.

Der Berliner Justizrat Dr. Gerhart Bollert trug zwischen 1908 und 1939 fast 200 spätmittelalterliche Kunstwerke zusammen. Die Skulpturen stammen vorwiegend aus dem süddeutschen Raum und den angrenzenden Kunstlandschaften.

Erste Anregungen für seine Sammeltätigkeit bekam Gerhart Bollert (1870–1947) wohl von seinem Schwiegervater Ludwig Darmstädter, der eine berühmte Porzellan- und Autographensammlung besaß.

Das älteste Stück der Sammlung Bollert, eine Madonna, wurde Martha und Gerhart Bollert 1908 zur Hochzeit geschenkt. Weitere Werke fand er im Münchner und Berliner Kunsthandel sowie auf Versteigerungen. Mit großer Sicherheit wählte er dort besonders qualitätvolle Arbeiten von Tilman Riemenschneider, Niklaus Weckmann oder dem Meister der Biberacher Sippe aus.

Im Jahr 2004 wurde der größte Teil der Sammlung Bollert dem Bayerischen Nationalmuseum von den Erben als Schenkung überlassen. Den Ankauf der übrigen Werke verdankt das Museum der Unterstützung der Bayerischen Staatsregierung und verschiedener nationaler Stiftungen.

Die Sammlung Bollert - Eingang Prinzregentenstraße / Ecke Lerchenfeldstraße:

Bayerisches Nationalmuseum
Prinzregentenstr. 3
80538 München
Tel. 089/21124-01
Fax 089/21124-201
www.bayerisches-nationalmuseum.de/Win/c/c05/c05.htm

Der Katalog zur Ausstellung ist im Hirmer-Verlag München erschienen.


 
 
01.12.2005-15.01.2006.
Zum Reinbeißen! - Das süße Leben der Marzia Theresiapan
 
Eine Marzipanfiguren-Ausstellung von Maria Theresia Worch, Textilrestauratorin des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege & in ihrer Freizeit Marzipan-Künstlerin

"Gott, den ewigen Schöpfer, trieb die Liebe dazu, den Menschen nach seinem Bild und Gleichnis zu modellieren, dem plumpen Schöpfungsakt des Adam aus dem unerotischen Ton hat Maria Theresia Worch mit ihren Marzipangeschöpfen ein Gegenmodell gegenüber gestellt. In ihrer verzehrenden Leidenschaft ließ sie – einer Aphrodite gleich, deren Erscheinen bereits genügt, die Lebenskräfte der Natur zu wecken – des Schöpfers zweiten Versuch als Irrweg erscheinen." (Karlheinz Hemmeter in seinem Artikel über Cake Art)
Im infopoint eröffnet sich eine kleine Welt zauberhaft süßer, frecher, rokokoesker Figürchen, die einem zum Schmunzeln bringen. Außerdem verweist eine Vitrine mit Marzipan-Modeln aus dem Conditoreimuseum in Kitzingen auf die Tradition der Marzipankunst.

Präsentation hier als PDF runterladen
 
 
17.10.-29.11.2005
150 Jahre Bayerisches Nationalmuseum
 
Das Bayerische Nationalmuseum feiert in diesem Jahr seinen 150. Geburtstag. Im Infopoint hängen nun Fahnen, die auf die noch bis zum 5. Februar 2006 laufenden Jubiläums-Ausstellung hinweisen.

Die Gründung des Museums geht auf die persönliche Initiative von König Maximilian II. zurück. In einem Handschreiben des Monarchen vom 30. Juni 1855 bestimmte er den bis heute gültigen Namen des Museums. Entsprechend legte das Haus Wittelsbach mit seinen Kunstschätzen den Grundstock für die Sammlung des Bayerischen Nationalmuseums. Schon bald nach der Gründung gelangten ganz unterschiedliche Sammlungskomplexe an das Haus, die in erheblichem Maße zum Ruhm des Museums beitrugen.

Aus Anlass des Jubiläums werden in einer Sonderausstellung verschiedene Sammlerpersönlichkeiten und deren Sammelleidenschaften vorgestellt: Zu sehen sind unter anderem Glanzstücke aus der ehemaligen kurfürstlichen Elfenbeinsammlung, prunkvolle Kostüme des 18. Jahrhunderts, kostbare Schnittgläser, erlesene Räder- und Taschenuhren sowie Möbel aus der Werkstatt Abraham und David Roentgens. Die Abteilung Volkskunde präsentiert Zeugnisse zum Thema Bilder und Zeichen des religiösen Volksglaubens.

Parallel zur Sonderausstellung wird auf einem Rundgang durch das Museum anhand von prägnanten Beispielen die Sammlungsgeschichte des Hauses von der Spätantike bis zum Jugendstil gezeigt.

Bayerisches Nationalmuseum
Prinzregentenstr. 3
80538 München
Tel. 089/21124-01
Fax 089/21124-201
www.bayerisches-nationalmuseum.de

 
 
02.09.-15.10.2005
Von Kaisers Gnaden! 500 Jahre Pfalz – Neuburg
 
Der Infopoint weist in seiner aktuellen Präsentation auf die Bayerische Landesausstellung 2005 hin, die noch bis Mitte Oktober zu besichtigen ist. Unsere Kostenlosen Ausstellungsflyer bieten sich für eine Vorab-Information vor oder während der Anfahrt nach Neuburg an. Wer sich im Vorfeld ein detailliertes Bild des Themenspektrums machen möchte, für den liegt der Ausstellungskatalog "Von Kaisers Gnaden! 500 Jahre Pfalz – Neuburg" zur Ansicht bereit.


Neuburg a. d. Donau
Schloss Neuburg
3. Juni bis 16. Oktober 2005
Veranstaltet vom Haus der Bayerischen Geschichte in Zusammenarbeit mit der Stadt Neuburg und der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen

„Von Kaisers Gnaden“
Am 30. Juli 2005 jährt sich zum fünfhundertsten Mal der sogenannte „Kölner Spruch“, mit dem der König und spätere Kaiser Maximilian I. 1505, auf dem Reichstag zu Köln, den Landshuter Erbfolgekrieg beendete und das Herrschaftsgebiet der Wittelsbacher Herzöge von Grund auf neu ordnete. Dabei entstand ein neues Staatswesen, das Herzogtum Pfalz - Neuburg. Die Erinnerung an diesen Akt nimmt das Haus der Bayerischen Geschichte zum Anlass der Landesausstellung 2005 mit dem Titel „Von Kaisers Gnaden! 500 Jahre Fürstentum Pfalz – Neuburg“, die vom 3. Juni bis 16. Oktober 2005 im Schloss der ehemaligen Residenzstadt Neuburg an der Donau zu sehen sein wird.

Die Ausstellung
Die Ausstellung führt in die Entstehungszeit des Fürstentums Pfalz – Neuburg vor 500 Jahren und zeigt auf 1600qm² mit ca. 390 Einzelexponaten und Inszenierungen den glanzvollen Neuburger Hof unter seinem ersten Fürsten, dem Pfalzgrafen Ottheinrich. Der Ausstellungsrundgang beginnt mit den bayerischen Teilungen des späten Mittelalters und dem Landshuter Erbfolgekrieg. Im Zentrum der Ausstellung stehen die ersten Landesherrn des durch den „Kölner Spruch“ geschaffenen Fürstentums Pfalz-Neuburg, die Wittelsbacher Brüder Ottheinrich und Philipp. In ihren Lebensläufen spiegelt sich die Epoche der Türkenkriege und der Reformation. Die prunkvolle Hofhaltung Ottheinrichs in Neuburg und Heidelberg wird in Gemälden und Teppichen, Skulpturen, Bildminiaturen und Prunkharnischen nacherlebbar. In einem Ausblick wird die weitere Entwicklung des Fürstentums bis zum Ende des Alten Reichs gezeigt.

Der prächtige Fürstenhof zu Neuburg
Die neu renovierten Räume des Neuburger Residenzschlosses bilden einen authentischen Rahmen für die Ausstellung. Eine besondere Kostbarkeit ist die mit einem Freskenzyklus von Hans Bocksberger 1543 ausgestattete Schlosskapelle, der früheste neuerrichtete evangelische Sakralraum überhaupt.

Rahmenprogramm, Führungen, museumspädagogisches Angebot
Begleitet wird die Ausstellung von einem vielseitigen Rahmenprogramm, das von Vorträgen über Theateraufführungen und Konzerte bis zu dem weithin bekannten Neuburger Schlossfest reicht.
Zur Ausstellung erscheinen ein Katalog, eine Lehrerhandreichung, ein Begleitheft für Jugendliche sowie eine DVD. Es werden auch Führungen für Familien angeboten.

Informationen:
Tel: 08431/ 6443-12/13
Fax: 08431/ 6443-43
landesausstellung.neuburg@bsv.bayern.de
www.pfalzneuburg.hdbg.de

Geöffnet täglich von 9 bis 18 Uhr

 
 
14.07.-25.08.2005
Die bayerischen Freilichtmuseen
 
Jedes Jahr zählen die Freilicht- und Bauernhofmuseen in Bayern mehr als eine Million Gäste. Damit gehören sie zu den ganz starken Magneten für Kulturinteressierte. Die Freilichtmuseen sind verstreut im ganzen Land und – ihrer Natur entsprechend – immer fern von den großen Städten: Neusath in der Oberpfalz, Großweil am Fuß der Alpen, Finsterau im entlegenen Bayerischen Wald, Massing im Rottal, dieser bäuerlichsten aller bayerischen Gegenden, das fränkische Kleinlosnitz, Fladungen an der thüringischen Grenze.
Bis zum 25. August präsentieren sich vier der eigenwilligsten Freilichtmuseen gemeinsam im Infopoint Museen & Schlösser im Alten Hof mitten in der Landeshauptstadt. Die niederbayerischen Freilichtmuseen Finsterau und Massing, das Oberpfälzer Freilandmuseum Neusath-Perschen, das oberbayerische Freilichtmuseum Glentleiten und – den Kreis der Freilichtmuseen ergänzend – das Granitmuseum Hauzenberg sind zu Besuch in München.
Ein kleiner Ausschnitt aus den Sammlungen, die Zehntausende von Objekten umfassen, ist in der Ausstellung zu bewundern: altbayerische Hafnerware, gläserne Lampenschirme aus den fünfziger Jahren, ein paar wertvolle Trachtenstücke, aber auch einfache Alltagstextilien, handgefertigte Werkzeuge aus dem Böhmerwald und bäuerlich Religiöses. Reich bebilderte Infotafeln und Fahnen berichten von den bunten Gärten, den Handwerksvorführungen, den Festen und Märkten und von der wissenschaftlichen und didaktischen Arbeit dieser fünf Museen. Den Traktoren und den Tieren, die altes und neues Leben in die großzügigen Freigelände der bayerischen Freilichtmuseen bringen, sind eigene Bildsequenzen gewidmet.
Als zusätzliches Angebot des Infopoint steht ein zweiseitiger Flyer aller fünfzehn bayerischen Freilichtmuseen im „Download“ zur Verfügung. Darin finden Sie eine erste Orientierung mit den wichtigsten Hinweisen wie Adressen und Öffnungszeiten … Auf geht’s zur Entdeckungsreise ländlich bayerischer Kultur!!!


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